Kobayashi skeptisch
Der japanische Sauber-Pilot glaubt an bessere Rennen, aber weniger wegen KERS und verstellbarem Heckflügel als wegen nachlassenden Reifen.
Das Sauber-Team hat den eigenen Fahrer interviewt: Kamui Kobayashi. Der 24-jährige Japaner befasst sich dabei mit der bevorstehende Saison.
Zu den gestiegenen Aufgaben im Cockpit durch den Einsatz von KERS und den neuen, verstellbaren Heckflügel, sagt er: "Die wichtigste Frage ist, wie man mit den neuen Systemen die Rundenzeiten verbessern kann und um wie viel. Ich arbeite daran, mich an die neuen Systeme zu gewöhnen. Das ist eine Fahreraufgabe, und Leute, die damit gut zurechtkommen, werden einen Vorteil gegenüber denen haben, die sie weniger effizient nutzen. Es stimmt, dass das eine Sache der Konzentration ist. Ich kann damit definitiv umgehen. Und was das Gerede betrifft: Wir sind Rennfahrer, und manchmal kann Klappern auch zum Handwerk gehören."
Auf die Frage, ob künftig mehr überholt werden könne, sagt er. "Im Moment vermute ich das. Wobei ich nicht erwarte, dass das KERS viel hilft, weil das fast jeder hat. Also reduziert sich die Frage auf den Heckflügel, und da bin ich noch nicht so sicher, ob die Idee mit dem Rückstand von einer Sekunde auf den Vordermann in den Rennen wirklich funktioniert."
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