Proton abgestraft
Malaysischer Hersteller verliert an der Börse dramatisch – Grund ist das mangelnde Vertrauen der Analysten in massive Lotus-Investitionen.
Die Proton-Aktie hat fünf Prozent eingebüsst.
Der malaysische Automobilhersteller ist in den Augen der Rating-Agenturen mit seinen Zukunftsplänen nicht sonderlich gut angesehen.
Proton ist Mehrheitseigner und Titelsponsor des (Lotus-)Renault-Teams. Lotus hat die Übernahme des Teams binnen zwei Jahren angekündigt. Und ist dabei als Sportwagenhersteller seine Modellpalette zu runderneuern.
Proton hat im letzten Quartal 2010 20 Millionen Dollar Verlust eingefahren. Grund dafür sind die Investitionen in die Lotus-Cars-Gruppe, die ihrerseits ambitionierte Pläne hat. Die Analysten befürchten, dass Lotus jetzt Proton die Haare von Kopf fressen wird.
Proton hatte angekündigt, in den nächsten fünf Jahren 785 Millionen Dollar in Lotus investieren zu wollen. Ein Teil der Proton-Gelder landet natürlich im Topf des Formel-1-Teams, das damit am Tropf von Malaysia hängt.
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