Mick Schumacher (Ferrari): Als Sieger nach Sotschi

Von Mathias Brunner
Mick Schumacher

Mick Schumacher

2020 siegte Ferrari-Nachwuchsfahrer Mick Schumacher in Sotschi beim Formel-2-Hauptrennen und wurde im verkürzten Sprint Dritter. Der Deutsche sagt: «Das war damals die Grundlage zum Titel.»

Mick Schumacher kehrt mit schönen Erinnerungen nach Sotschi zurück: Im vergangenen Jahr konnte Mick auf dem Weg zum Formel-2-Titelgewinn das Hauptrennen am Schwarzen Meer gewinnen, und beim Sprint landete der Ferrari-Zögling auf dem dritten Platz. Mick erinnert sich: «Es war ein recht erfolgreiches Wochenende. Wir konnten durch den Sieg und den dritten Platz die Tabellenführung ausbauen, das war die Grundlage, um am Ende die Nase vorn zu haben.»

Schumacher über den GP-Kurs auf dem Olympiagelände: «Auf den ersten Blick wirkt Sotschi recht einfach, mit all diesen 90-Grad-Kurven. Wenn du mit solchen Kurven gut zurecht kommst, dann ist alles einfach, wenn du damit Mühe hast, wird es schwierig. Die Lage mit den ganzen Sportgebäuden und dem Rummelplatz in der Nähe ist einzigartig. Leider fehlte mir bislang die Zeit, um das Drumherum etwas näher unter die Lupe zu nehmen.»

Für Nikita Mazepin wird Sotschi zum ersten Heim-GP: «Ich kann es kaum erwarten. Vor sieben Jahren habe ich hier den ersten Grossen Preis von Russland erlebt und nun werde ich selber am Start stehen! Ich bin stolz, dass ich einer jener Fahrer sein kann, die ein echtes Heimrennen haben.»

«In der GP3 und in der Formel 2 habe ich in Sotschi zwei zweite Ränge erreicht, einmal habe ich eine Pole-Position herausgeholt. Ich kann daher aus Erfahrung sagen – beim Heimrennen auf dem Podest zu stehen, das hat schon was für sich.»

Spürt der Moskauer besonderen Druck? «Nein, das würde ich nicht sagen. Wenn du dich vom Druck beeinflussen lässt, dann verkrampfst du und wirst langsamer. Vor eigenem Publikum zu fahren, das sehe ich eher als zusätzliche Motivation. Ich reise mit klarem Kopf an und dem Ziel, alles aus dem Wagen zu holen. Welch tolle Kulisse ein Fahrer bei einem Grand Prix erzeugen kann, das haben uns die Niederländer vor kurzem gezeigt.»

Grand Prix von Italien

01. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren MCL35M-Mercedes
02. Lando Norris (GB), McLaren MCL35M-Mercedes
03. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes W12
04. Charles Leclerc (MC), Ferrari SF21
05. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing RB16B-Honda
06. Carlos Sainz (E), Ferrari SF21
07. Lance Stroll (CDN), Aston Martin AMR21-Mercedes
08. Fernando Alonso (E), Alpine A521-Renault
09. George Russell (GB), Williams FW43B-Mercedes
10. Esteban Ocon (F), Alpine A521-Renault
11. Nicholas Latifi (CDN), Williams FW43B-Mercedes
12. Sebastian Vettel (D), Aston Martin AMR21-Mercedes
13. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo C41-Ferrari
14. Robert Kubica (PL), Alfa Romeo C41-Ferrari
15. Mick Schumacher (D), Haas VF-21-Ferrari
Out
Nikita Mazepin (RUS), Haas VF-21-Ferrari (Motorschaden)
Lewis Hamilton (GB), Mercedes W12 (Unfall)
Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB16B-Honda (Unfall)
Pierre Gasly (F), AlphaTauri AT02-Honda (Aufhängungsdefekt)
Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri AT02-Honda (Bremsdefekt)

WM-Stand nach 14 von 21 Rennen

Fahrer
1. Verstappen 226,5 Punkte
2. Hamilton 221,5
3. Bottas 141
4. Norris 132
5. Pérez 118
6. Leclerc 104
7. Sainz 97,5
8. Ricciardo 83
9. Gasly 66
10. Alonso 50
11. Ocon 45
12. Vettel 35
13. Stroll 24
14. Tsunoda 18
15. Russell 15
16. Latifi 7
17. Räikkönen 2
18. Giovinazzi 1
19. Schumacher 0
20. Kubica 0
21. Mazepin 0

Teams
1. Mercedes 362,5
2. Red Bull Racing 344,5
3. McLaren 215
5. Ferrari 201.5
5. Alpine 95
6. AlphaTauri 84
7. Aston Martin 59
8. Williams 22
9. Alfa Romeo 3
10. Haas 0

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