Martin Brundle: «Hätten rote Flagge zeigen können»

Von Otto Zuber
Max Verstappen musste nach der Safety-Car-Phase in Monza nur noch einmal Gas geben, dann kreuzte er die Ziellinie

Max Verstappen musste nach der Safety-Car-Phase in Monza nur noch einmal Gas geben, dann kreuzte er die Ziellinie

Der frühere GP-Pilot und heutige TV-Experte Martin Brundle ist überzeugt, dass man das Rennen in Monza wegen des gestrandeten McLaren-Renners von Daniel Ricciardo hätte unterbrechen können.

Die Aufregung war gross, als das Rennen in Monza praktisch hinter dem Safety-Car zu Ende ging. Schuld daran war der gestrandete McLaren-Renner von Daniel Ricciardo, der sehr langsam von der Strecke geschafft wurde, weil es die Streckenposten nicht geschafft hatten, den neutralen Gang einzulegen.

Am Ende musste Leader Max Verstappen nur noch einmal beschleunigen, um die Ziellinie zu kreuzen. Für die Zuschauer war es ein enttäuschendes Ende, denn ihnen entging ein spannendes Finale. Die Frage, warum die Rennleitung den GP nicht mittels roter Flagge unterbrach, kam auf. Und auch GP-Veteran Martin Brundle befasst sich in seiner Analyse zum Italien-GP auf «Skysports.com» mit diesem Thema.

«Es wurde darüber diskutiert, dass bei einem solchen Problem in den letzten fünf Runden eines Rennens die rote Flagge geschwenkt werden und ein Neustart aus dem Stand erfolgen soll. Wir haben letztes Jahr in Baku gesehen, dass dies für ein spannendes Finale sorgen kann», schreibt der Brite, der gleichzeitig einwendet: «Ich muss allerdings sagen, das eine rote Flagge für mich einen sehr ernsten Zwischenfall oder etwas wie einen Wolkenbruch und eine überschwemmte Strecke bedeutet.»

Und Brundle betont: «Es wäre ein Leichtes gewesen, eine Unterbrechung des Rennens mittels roter Flagge zu rechtfertigen, wenn man bedenkt, wie die Autos – wenn auch im Safety-Car-Tempo – an einem Auto vorbeifuhren, das aufgehängt an einem rückwärts fahrenden Bergungsfahrzeug baumelte.»

«Stattdessen wurde erst zum dreizehnten Mal in der Geschichte der Formel 1 ein Rennen hinter dem Safety-Car beendet. Es war nicht die beste Vorstellung, denn aufgrund der hohen Geschwindigkeiten sind die Rennen in Monza ohnehin sehr kurz. Und die Fans hätten einen spanenden Neustart verdient gehabt», erklärt der 63-Jährige.

WM-Stand (nach 16 von 22 Rennen)

Fahrer
01. Verstappen 335 Punkte
02. Leclerc 219
03. Pérez 210
04. Russell 203
05. Sainz 187
06. Hamilton 168
07. Norris 88
08. Ocon 66
09. Alonso 59
10. Bottas 46
11. Gasly 22
12. Magnussen 22
13. Vettel 20
14. Ricciardo 19
15. Schumacher 12
16. Tsunoda 11
17. Zhou 6
18. Stroll 5
19. Albon 4
20. De Vries 2
21. Latifi 0
22. Nico Hülkenberg (D) 0

Konstrukteurspokal
01. Red Bull Racing 545 Punkte
02. Ferrari 406
03. Mercedes 371
04. Alpine 125
05. McLaren 107
06. Alfa Romeo 52
07. Haas 34
08. AlphaTauri 33
09. Aston Martin 25
10. Williams 6

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