Wegen Brawn: Massa sieht schwarz
Der Ferrari-Pilot beklagt nach Startpleite in Melbourne Reifenprobleme und sieht die Brawn-Mercedes fast uneinholbar am Horizont entschwinden.
Ferrari-Pilot Felipe Massa denkt mit einer gewissen Resignation an den Saisonauftakt und seine Perspektiven für die weitere Saison. Der Vizeweltmeister aus Brasilien, im Rennen auf Rang 11 liegend ausgeschieden, resümiert nüchtern: "Wir müssen unser Auto sehr schnell entwickeln."
Nach seiner Erfahrung, sagt Massa, sei es sehr schwierig einen Rückstand von einer Sekunde pro Runde von einem Tag auf den anderen aufzuholen. Um diese Marge schätzt er also das fehlende Tempo auf das Siegerteam von Melbourne, Brawn GP. Und bestätigte: "Wenn man 3 bis 4 bis Zehntel pro Runde verliert, kann man immer aufholen. Aber eine Sekunde, das ist ziemlich schwierig."
Massa zog auch schonungslos Bilanz über Ferraris Reifenprobleme: "Auf den weichen hatten wir Probleme (mit frühem Körnen) und auf den harten hatten wir noch mehr Probleme."
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