Juan Pablo Montoya: «Yuki Tsunoda ist vergessen – die Formel 1 ist brutal»
Der 50-jährige Vollblut-Racer Juan Pablo Montoya sagte schon im August 2025 voraus, dass Yuki Tsunoda seinen Platz neben Max Verstappen verlieren würde. Der Kolumbianer: «Die Formel 1 ist brutal.»
Juan Pablo Montoya gehört zu jenen Piloten, die vom puren Talent her potenzielle Formel-1-Weltmeister waren. Der heute 50-jährige Doppelbürger (Kolumbien/USA) hat schon mehrfach offen zugegeben, dass er unterm Strich vielleicht aus seinen Möglichkeiten zu wenig gemacht hat. Dennoch reichte es zu sieben GP-Siegen und dem dritten WM-Schlussrang 2002 und 2003. Und er hat in Amerika Rennen und Titel gewonnen, auch zwei Mal das legendäre Indy 500.
Schon im vergangenen August 2025 war dem siebenfachen GP-Sieger klar: «Weder Liam Lawson noch Yuki Tsunoda fahren 2026 für Red Bull Racing. Ich glaube vielmehr, dass der Franzose Isack Hadjar von den Racing Bulls zu Red Bull Racing versetzt wird." Und genau so ist es gekommen.
Und heute? Liam Lawson erhält bei den Racing Bulls eine zweite Chance, neben ihm fährt der junge Brite Arvid Lindblad. Tsunoda ist auf die Ersatzbank gesetzt worden und hat lediglich den Posten eines Reservisten erhalten.
Montoya sagt bei der kolumbianischen AS: «Die Formel 1 ist brutal. Die Leute denken nicht mal mehr über Yuki nach. Knapp sechs Wochen nach dem WM-Finale 2025 ist der Japaner auf keinem Radar der Teams zu erkennen.»
«Aber so ist dieser Sport nun mal. Wir haben Leute, die am einen Tag Helden sind und am nächsten Tag sind sie vergessen. Wenn du in der Helden-Phase bist, dann musst du versuchen, das Beste rauszuholen.»
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