Liam Lawson konnte auch in China nicht punkten. Nach dem GP kursierte, er werde in Suzuka bei Red Bull Racing ersetzt durch Yuki Tsunoda. GP-Sieger Ralf Schumacher bezweifelt, dass dies klug wäre.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Die Ergebnisse des Red Bull Racing-Piloten Liam Lawson sind auch auf dem Shanghai International Circuit unter den Erwartungen geblieben. Schon kurz nach dem China-GP begann zu kursieren, es sei beschlossene Sache, dass der 23-jährige Neuseeländer sein Cockpit als Stallgefährte von Max Verstappen räumen müsse, bereits in Suzuka sitze der Japaner Yuki Tsunoda im RBR-Rennwagen.
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Der Deutsche Ralf Schumacher (49), sechsfacher GP-Sieger und heute Formel-1-Experte von Sky, schätzt die Lage so ein: "Man muss hier in Betracht ziehen, dass der Red Bull Racing-Rennwagen aktuell alles andere als gut ist. Wenn man jetzt als junger neuer Fahrer ins Team kommt und dann gegen den besten Fahrer der Gegenwart antreten muss, gegen einen Piloten, der das Auto jahrelang um sich herum entwickelt hat, dann ist das ganz schwierig." Der WM-Vierte von 2001 und 2002 weiter: "Egal, wen ich da ins zweite Auto setze, der wird dann auch innerhalb weniger Rennen nach Hause geschickt. Ich würde aus diesem Grund empfehlen, Lawson im Auto zu lassen und dafür lieber das Auto konkurrenzfähiger zu machen." Der 180-fache GP-Teilnehmer vertieft: "Sergio Pérez war zu Beginn der Saison 2024 so gut, weil das Auto eben gut war, und am Ende war er schlecht, weil das Auto nicht mehr schnell genug war." Auf die Frage, ob Red Bull nun Tsunoda holen sollte, meint Ralf: "Also wenn ich der Manager von Tsunoda wäre, dann würde ich ihm nicht empfehlen, dahin zu gehen. Im Moment ist das Auto der Racing Bulls nämlich das besser liegende Fahrzeug, und Tsunoda kommt damit super klar. Mit dem Wechsel zu Red Bull Racing würde er sich keinen Gefallen tun."
01. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:30:55,026 h 02. Lando Norris (GB), McLaren, +9,748 sec 03. George Russell (GB), Mercedes, +11,097 04. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, +16,656 05. Esteban Ocon (F), Haas, +49,969 06. Kimi Antonelli (I), Mercedes, +53,748 07. Alex Albon (T), Williams, +56,321 08. Oliver Bearman (GB), Haas, +1:01,303 min 09. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, +1:10,204 10. Carlos Sainz (E), Williams, +1:16,387 11. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, +1:18,875 12. Liam Lawson (NZ), Red Bull Racing, +1:21,147 13. Jack Doohan (AUS), Alpine, +1:28,401 14. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, +1 Runde 15. Nico Hülkenberg (D), Sauber, +1 16. Yuki Tsunoda (J), Racing Bulls, +1 Out Fernando Alonso (E), Aston Martin, Bremsdefekt Disqualifiziert Charles Leclerc (MC), Ferrari, Auto untergewichtig Pierre Gasly (F), Alpine, Auto untergewichtig Lewis Hamilton (GB), Ferrari, Bodenplatte zu stark abgeschliffen
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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WM-Stand (nach 2 von 24 Grands Prix und 1 von 6 Sprints)
Fahrer 01. Norris 44 Punkte 02. Verstappen 36 03. Russell 35 04. Piastri 34 05. Antonelli 22 06. Albon 16 07. Ocon 10 08. Stroll 10 09. Hamilton 9 10. Leclerc 8 11. Hülkenberg 6 12. Bearman 4 13. Tsunoda 3 14. Sainz 1 15. Gasly 0 16. Hadjar 0 17. Lawson 0 18. Doohan 0 19. Bortoleto 0 20. Alonso 0 Konstrukteurspokal 01. McLaren 78 Punkte 02. Mercedes 57 03. Red Bull Racing 36 04. Ferrari 17 05. Williams 17 06. Haas 14 06. Aston Martin 10 08. Sauber 6 09. Racing Bulls 3 10. Alpine 0
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