Formel 1: Urteil zur Ferrari-Kollision

Pirelli: Noch mehr Spannung

Von Vanessa Georgoulas
Noch besser: Die F1-Reifen von Pirelli

Noch besser: Die F1-Reifen von Pirelli

Wie der italienische Reifenausrüster die Formel-1-Saison 2012 noch aufregender machen will.

In einem sind sich alle Formel-1-Teams einig: Pirelli hat 2011 sehr gute Arbeit geleistet, denn die Walzen der Italiener sorgten für spannende Rennen und heisse Duelle. «Auch wenn es zu Beginn ein paar kritische Stimmen gab, so waren das doch bemerkenswert wenige, und am Ende haben uns sämtliche Fahrer und Teams gelobt», erklärt Pirelli-Chef Marco Tronchetti Provera stolz. Das soll auch 2012 so bleiben, deshalb wurden die Reifen für die kommende Saison angepasst.

Ein wichtiger Unterschied liegt im Reifenprofil, das sowohl für die Vorder- als auch für die Hinterreifen angepasst wurde. Auch die Mischungen der weichen, mittleren und harten Variante hat man modifiziert, einzig die extra-weichen Walzen wurden nicht verändert. Die neuen Reifen sollen mehr Haftung bieten und konstanter abbauen, ganz wie die Teams und Fahrer das gewünscht hatten. Auch soll der Leistungsunterschied zwischen zwei Mischungen verkleinert werden, damit die Teams sämtliche Walzenhärten in ihre Strategie einbeziehen.

Aber auch die Fans dürfen sich freuen: Die Schriftzüge auf den Seitenwänden wurden vergrössert, sodass schneller erkennbar ist, welche Reifenmischung gefahren wird. Zudem bekommen die Intermediates- und Regenreifen mit dem Begriff Cinturato einen traditionsträchtigen Namen, der auf das Formel-1-Debüt von Pirelli anno 1951 verweist. «Wir bemühen uns auch, dass die eingeblendeten Informationen optimiert werden, so könnten die Fans zuhause beispielsweise gleich erfahren, ob ein gebrauchter oder ein neuer Satz Reifen aufgezogen wurde», verspricht Motorsport-Direktor Paul Hembery.

Erstmals steht den Formel-1-Ingenieuren auch eine umfassende Datenbank über Temperatur- und Druck-Messungen in Echtzeit zur Verfügung.

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