Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Wie schnell doch die Zeit vergeht. Wir hatten schon fast vergessen, dass vor einem Jahr, am Morgen zum ersten freien Training, unangenehmer Brandgeruch über dem Fahrerlager von Sepang hing. Wegen eines Kurzschlusses an einem Kühlschrank war im zweiten Stock des Lotus-Kabäuschens ein Feuer ausgebrochen.
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Zum Glück kam damals niemand zu schaden. Die Malaysier aber waren betroffen: Etwas falsch machen entspricht einem Gesichtsverlust, und der ist in Malaysia so schlimm wie in Japan (die Chinesen sehen das etwas lockerer). Ahmad Razlan Razali, Geschäftsleiter des "Sepang International Circuit" (SIC): "Es ist uns noch heute unangenehm, was damals passiert ist. Und wir haben sämtliche Vorkehrungen getroffen, dass dies ein Einzelfall bleibt."
Eine der Massnahmen: Ein Teil der Kühlschränke wurde ersetzt, die neueren Geräte wurden samt und sonders überprüft. Mit den Teams wurde genau abgesprochen, welche Anforderungen sie in Sachen Strombedarf haben.
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In Sachen Infrastruktur war der Brand bei Lotus ein glatter Fehlstart. Die Aufstockung war nämlich als Testlauf gedacht – im Hinblick auf permanente Häuschen.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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