Wie gut ist Kimi Räikkönens Lotus?

Von Rob La Salle
Formel 1
Kimi Räikkönen führt in Australien

Kimi Räikkönen führt in Australien

Sieg in Melbourne, Rang 7 in Sepang: Ist der schwarze Rennwagen eine Wundertüte?

Kimi Räikkönen ist seit seiner Rückkehr in die Formel 1 «Herr Regelmässigkeit» – er hat nicht nur sämtliche Grands Prix beendet, er hat auch zwei davon gewonnen (Abu Dhabi 2012 und Australien 2013).

Viele sehen im wortkargen Finnen etwas mehr als einen WM-Geheimfavoriten.

Wie sieht das Lotus-Technikchef James Allison?

Ist der diesjährige Lotus so vorzüglich wie die Wintertests und der Melbourne-Sieg erahnen liessen? Oder ist er doch nicht gut genug, so wie in Malaysia?

James Allison meint: «Es stimmt, wir hatten in Sepang kein gutes Rennen. Aber der Schaden wurde in den ersten paar Runden angerichtet, in welchen wir um eine halbe Minute zurückfielen. Wir rechnen so – wir haben mit dem Auto von Grosjean in den ersten sieben Runden 26 Sekunden verloren. Im Ziel lag Romain rund 35 Sekunden hinter Sieger Vettel. Wir haben mit einer nicht geglückten Strategie sieben Sekunden davon hergeschenkt. Also hätten wir, vom reinen Potenzial her und auf trockener Bahn, in der Nähe der Autos von Red Bull Racing ins Ziel kommen können. Sepang hat nicht gezeigt, was unser Auto wirklich kann.»

Viele in der Formel 1 sind überzeugt: Die finanziell besser gerüsteten Rennställe werden sich auf Dauer durchsetzen, weil sie mehr Mittel zum Entwickeln haben. Aber James Allison kann sich dieser Ansicht nicht anschliessen.

«Das Teure besteht darin, den Wagen auf die Bahn zu bringen. Die Entwicklung des Fahrzeugs ist finanziell nicht so aufwändig, also sollten wir das hinkriegen. Im Übrigen haben wir bereits gemerkt, dass es uns verhältnismässig leicht fällt, im Windkanal vielversprechende Entwicklungen zu finden. Und wir haben jede Menge Ideen, wie wir von der mechanischen Seite her besser werden können. Wir haben die richtigen klugen Köpfe für ein effizientes Entwicklungsprogramm. Aus all diesen Gründen sehe ich keinen Grund, wieso wir nicht weiter um Siege mitreden könnten.»

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