Kimi Räikkönen: Glücklich mit den weichen Reifen!

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Kimi Räikkönen stapelt tief: «Der Tag war ganz okay»

Kimi Räikkönen stapelt tief: «Der Tag war ganz okay»

Während die Konkurrenz über den Reifenabbau der weichen Mischung klagt, schimpft der Lotus-Pilot über die Medium-Reifen.

In einem sind sich die Protagonisten der Boxengasse von Shanghai einig: Die Reifen werden auch beim dritten WM-Lauf der noch jungen Saison eine entscheidende Rolle spielen. Und wie schon beim Saisonauftakt in Melbourne klagen die Teams über den enormen Reifenabbau, der die Rundenzeiten nach nur wenigen Kilometern purzeln lässt. Vor allem die weiche Reifenmischung sorgt für Sorgenfalten bei den Ingenieuren.

 Mit einer Ausnahme: Die Lotus-Mannschaft kämpft im Gegensatz zur Konkurrenz mit den härteren Medium-Slicks, wie Kimi Räikkönen nach den ersten beiden freien Trainings verrät: «Die Rundenzeiten zeigen, dass unser Tag ganz okay war. Natürlich gibt es noch ein paar Dinge, die wir verbessern müssen. Und du weisst nie, was passieren wird, aber wir hatten einen annehmbaren Start in dieses Wochenende. Mit den weichen Reifen sind wir offenbar glücklicher als mit den härteren Gummis.» Der 33-Jährige aus Espoo drehte am morgen die elftschnellste Runde, am Nachmittag war er auf der weichen Mischung der zweitschnellste Mann im Feld.

Der leitende Streckeningenieur Alan Permane widerspricht dem Weltmeister von 2007: «Das Haftungs-Niveau der beiden Mischungen ist in gewissen Kurven bemerkenswert, und wie wir schon in den Wintertests gesehen haben, sorgt die Lebensdauer der weichen Reifen für Probleme. Diese Mischung ist zweifellos die richtige Wahl fürs Qualifying. Sie im Rennen einzusetzen wird aber eine grosse Herausforderung.» Er räumt jedoch ein: «Insgesamt sind wir zufrieden mit dem Tempo und dem Reifenverschleiss.»

Auf der Suche nach der richtigen Abstimmung

 

Räikkönen testete einen neuen Diffusor, während sein Teamkollege Romain Grosjean einen neuen Frontflügel und das jüngste Auspuff-Paket des Teams aus Enstone ausprobierte und dabei die Plätze 9 und 12 auf den Zeitenlisten besetzte. Der 26-Jährige, der auf seiner schnellen Runde hinter Lewis Hamilton stecken blieb, gestand hinterher: «Das war heute alles andere als einfach, ich habe die richtige Abstimmung immer noch nicht gefunden. Ich habe ein paar Vergleichsfahrten mit der neuen und der alten Auspuff-Konfiguration unternommen und viele Daten gesammelt. Der neue Frontflügel hat den erhofften Fortschritt gebracht, und uns bleibt noch etwas Zeit, um wie beim letzten Rennwochenende in Malaysia noch ein bisschen zulegen zu können. Da gibt es ein paar Dinge, die wir über Nacht ändern können.»


Bilder aus Shanghai

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