Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Im vergangenen Jahr zog mich ein Formel-1-Teamchef zur Seite: "Kannst du dich bitte mal darüber schlau machen, ob dieser James Calado bereits mit einem GP-Team verbandelt ist? Der macht mir Eindruck."
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Der Eindruck trügte nicht: Im ersten Jahr in der GP2 bestach der damals 22-Jährige aus England durch mutige Überholmanöver und eine beinharte Fahrweise, die künftige Champions auszeichnet. Am Ende der Saison war James Gesamt-Fünfter. Mit einem Formel-1-Team war Calado nicht verbandelt: seine Förderung übernahm eine Stiftung für talentierte, aber sponsorlos Rennfahrer: die "Racing Steps Foundation".
Ein Jahr später tritt Calado etwas auf der Stelle: sehr gute Darbierungen wechseln sich mit eher unscheinbaren ab, vor dem ersten Rennen hier in Barcelona liegt er auf dem fünften Zwischenrang in der GP2.
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Sein neuer Karriereschub heisst Nicolas Todt: Der Sohn des FIA-Präsidenten Jean Todt hat sich schon um die späteren GP-Sieger Felipe Massa und Pastor Maldonado gekümmert, auch Ferrari-Testpilot Jules Bianchi wird von Todt juniors Firma "All Road Management" vertreten. Für die hat James Calado nun einen Vertrag unterzeichnet.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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