Salut auf Silverstone

Kolumne von Tom Hunter
Formel 1
Mosley eilt von Meeting zu Meeting

Mosley eilt von Meeting zu Meeting

Der Traditions-Kurs in England ist geliebt und gehasst, aber in jedem Fall ein gutes Stück Renngeschichte und zum Abschied am kommenden Sonntag eine Klärung wert.

Der Britische Grand Prix ist 60 Jahre alt. Und Mr. Silverstone hat entschieden, in Rente zu gehen und den Job 2010 an Mr. Donington zu übergeben. Leisten wir uns also vor dem letzten Rennen in Silverstone einen nicht vollkommen ernst gemeinten Rückblick auf einige Ereignisse und Fakten, die die Strecke nördlich von London berühmt gemacht haben.

– Erstaunlicherweise hat es am Rennwochenende des britischen GB nie geregnet.

– Der erfahrenste Pilot im aktuellen Feld, Rubens Barrichello, debütierte – gefühlt – im Jahr 1951 und damit im Jahr des Sieges des Argentiniers Froilan Gonzales, der sich später einer Geschlechtsumwandlung unterzog und in Deutschland als Fräulein Gonzales bekannt wurde.

– Die Zukunft der Strecke von Silverstone ist nie in Frage gestellt worden.

– Die Umgebung der Strecke beherbergt mehr drei Sterne-Restaurants als jede andere Region Europas.

– Silverstone ist das Lieblingsrennen von F1-Promoter Bernie Ecclestone, da er zum Beispiel sagt, die Anlagen an der Strecke seien mindestens so modern wie in, sagen wir, Interlagos.

– Die Anlagen sind sogar so gut, dass die Fans nach Rennen nie nach Hause fahren wollten, weshalb der Streckenbetreiber einmal sogar einen Teamchef, Eddie Jordan, und seine Rockband für eine After-Race-Party verpflichtete. Das half, die Massen auf den Heimweg zu befördern. Dort standen sie dann noch stundenlang mit ihren Autos entspannt in Reih und Glied auf den Landstrassen, aber sicher vor den Klängen des Iren.

– Nach einem Besuch des US-Präsidenten an der Rennstrecke wurden die Zellen des Gefangenenlagers von Guantanamo auf Kuba den Hotelzimmern rund um Silverstone nachempfunden.

– Der BRDC (British Racing Drivers Club) gewann mehrere Business Awards für seine Art des Strecken-Managements.

– 1986 and 1987 wurde Lokalheld Nigel Mansell ausgebuht, als er den beliebten Nelson Piquet besiegte.

– Die Königsfamilie zieht jedes Jahr Streichhölzer, wer nach Silverstone fährt oder beim Tennis-Finale in Wimbledon repräsentiert. Der mit dem kürzesten Streichholz kommt nach Silverstone.

– Der preisgekrönte Flughafen von London, Heathrow, ist nahe an der Rennstrecke gelegen und sehr gut ausgeschildert.

– Dieses Rennen zieht jedes Jahr eine Unmenge von Prominenten an, einige von ihnen sind sogar ausserhalb von London bekannt.

– Pläne, ein Sonnendach über die Haupttribüne zu ziehen, werden ab Montag, dem 22. Juni, näher geprüft. Es ist der Tag nach dem letzten Rennen.

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