Weiter zum Inhalt
Abo
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
  1. Start
  2. /
  3. Superbike-WM
  4. /
  5. Superbike WM
  6. /
  7. News
Werbung
Markus Reiterberger: Kapitel Superbike-WM endgültig geschlossen?
75 WM-Rennen, große Hoffnungen, aber kein Durchbruch: Markus Reiterberger erklärt, warum die Superbike-WM für ihn kein Ziel mehr ist – und weshalb er in der EWC sein neues Zuhause gefunden hat.
Superbike WM
Im Artikel erwähnt

Werbung
Werbung
Für Markus Reiterberger ist ein Kapitel seiner Karriere endgültig geschlossen. Der 31-Jährige hat mit dem Traum von einer Rückkehr in die Superbike-Weltmeisterschaft abgeschlossen und blickte im Gespräch mit SPEEDWEEK.com ungewöhnlich offen und selbstkritisch auf seine Laufbahn zurück.
Werbung
Werbung
Nach insgesamt 75 Starts in der seriennahen Königsklasse zog der BMW-Pilot ein nüchternes Fazit: Der große Durchbruch blieb aus, die Motivation für einen neuen Anlauf ebenso. «Ich möchte mir natürlich nicht meinen eigenen Weg verschließen, doch man muss auch ehrlich mit sich selbst sein und realistisch bleiben», erklärte Reiterberger. Nie zur richtigen Zeit am richtigen Ort «Ich hatte meine zwei Chancen in der Superbike-WM und habe es aus verschiedenen Gründen nicht geschafft.» Seine erste Gelegenheit erhielt er in sehr jungen Jahren. In der Saison 2016 war er bei Althea-BMW einer der Stammfahrer. «Ich bin jetzt 31 Jahre alt, damals war ich 21 Jahre alt, in der Blüte meiner Karriere. Ich war so schnell wie nie, so fit wie nie. Dann habe ich mich schwer verletzt», blickte er auf den Sturz in Misano zurück, bei dem er sich einen Brustwirbel brach.
Werbung
Werbung
Auch der zweite Versuch in der Saison 2019 verlief nicht nach Wunsch. «Beim zweiten Mal hat es mit dem Team und dem Motorrad nicht so gut gepasst», schaute er auf seine Saison als BMW-Werkspilot zurück. Damals war «Reiti» der letzte Superstock-Europameister der Geschichte. Im neu formierten BMW-Werksteam pilotierte er die damals neue S1000RR, die im Vergleich zur Konkurrenz leistungsmäßig unterlegen war. Zudem harmonierte die Zusammenarbeit mit Crewchief Pete Benson nicht.
Abseits der Superbike-WM hatte Reiterberger eindrucksvoll unter Beweis gestellt, welches Potenzial in ihm steckt. Sowohl in der IDM als auch in der Superstock-Europameisterschaft gehörte er zu den prägenden Fahrern. Leistungen, die er auf WM-Niveau jedoch nie konstant bestätigen konnte. «Ich kann ehrlich gesagt nicht mehr die Motivation aufbringen, noch einmal so eine Herausforderung anzugehen», sagte er offen. «Die Superbike-WM war immer mein großes Karriereziel. Doch dann war es in der Realität doch ganz anders.»
Auch die Hoffnungen vieler Fans, die an ein WM-Comeback geglaubt hatten, kann Reiterberger nachvollziehen. «Viele haben sich gewünscht, dass es klappt. Das habe ich mir auch gewünscht», betonte er. «Doch ich war oft zur falschen Zeit am falschen Ort. Jetzt muss ich realistisch sein. Ich will es nicht komplett abhaken, doch ich weiß, dass es sehr unwahrscheinlich ist, noch einmal in einem Team unterzukommen.» Voller Fokus auf die EWC und Euro Moto/IDM Sein bislang letzter Auftritt in der Superbike-WM liegt erst kurz zurück. 2024 sprang Reiterberger in Cremona als Ersatzpilot für den verletzten Toprak Razgatlioglu ein und überraschte mit starken Leistungen. Dennoch änderte auch dieser Einsatz nichts an seiner grundsätzlichen Einschätzung.
Werbung
Werbung
«Das Niveau ist sehr hoch und man muss sein komplettes Leben darauf ausrichten», sagte er rückblickend. «Und mittlerweile haben sich meine Lebensvorstellungen geändert.»
Heute schlägt Reiterbergers Herz für die Langstrecke. Als BMW-Werkspilot hat er dort seine sportliche Heimat gefunden. «Ich habe in der Langstrecke mein neues Zuhause gefunden, fahre in diesem Jahr auch wieder auf nationaler Ebene. Zudem machte mir auch die Testarbeit sehr viel Spaß», erklärte er. «Der Rennsport bleibt natürlich ein großer Teil meines Lebens, aber ich würde nicht wieder mein komplettes Leben umkrempeln», stellte Reiterberger klar, der neben der EWC in diesem Jahr in der neuen Euro Moto (vorher IDM) an den Start geht.
Werbung
Werbung
Schon gesehen?
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach
Weiterlesen

Themen
  • Superbike WM
Aktueller StandVoller Stand
  1. Fahrer
  2. Teams
  3. Konstrukteure
2026202520242023
Pos
Fahrer
Team
Punkte
1
Nicolò Bulega
Aruba.it Racing - Ducati
62
2
Axel Bassani
Bimota by Kawasaki Racing Team
42
3
Yari Montella
BARNI Spark Racing Team
26
4
Lorenzo Baldassarri
Team GoEleven
25
5
Álvaro Bautista
BARNI Spark Racing Team
19
6
Iker Lecuona
Aruba.it Racing - Ducati
19
7
Tarran Mackenzie
MGM BONOVO Racing
17
8
Miguel Oliveira
ROKiT BMW Motorrad WorldSBK Team
17
9
Alex Lowes
Bimota by Kawasaki Racing Team
16
10
Sam Lowes
Elf Marc VDS Racing Team
16
Mehr laden
EventsAlle Superbike WM Events
  • Vergangen
    Phillip Island/Australien
    Phillip Island Grand Prix Circuit, Australien
    20.–22.02.2026
    Zum Event
  • Demnächst
    Algarve/Portugal
    Algarve International Circuit, Portugal
    27.–29.03.2026
    Zum Event
  • Assen/Niederlande
    TT Circuit Assen, Niederlande
    17.–19.04.2026
    Zum Event
  • Balaton Park/Ungarn
    Balaton Park Circuit, Ungarn
    01.–03.05.2026
    Zum Event
  1. Vergangen
    Phillip Island/Australien
    Phillip Island Grand Prix Circuit, Australien
    20.–22.02.2026
    Zum Event
  2. Demnächst
    Algarve/Portugal
    Algarve International Circuit, Portugal
    27.–29.03.2026
    Zum Event
  3. Assen/Niederlande
    TT Circuit Assen, Niederlande
    17.–19.04.2026
    Zum Event
  4. Balaton Park/Ungarn
    Balaton Park Circuit, Ungarn
    01.–03.05.2026
    Zum Event
Superbike-WM NewsAlle News
    Speedweek.com - Der beste Motorsport im Netz
    Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.
    Berichte & Analysen
    Redaktion
    Serien