Jenson Button: «Wir sind zusammengewachsen»

Von Petra Wiesmayer
Formel 1
Jenson Button versucht, Allem etwas Positives abzugewinnen

Jenson Button versucht, Allem etwas Positives abzugewinnen

Jenson Button glaubt, dass die schwierige Saison 2013 McLaren für die Zukunft sogar helfen kann.

McLaren ging für die Saison 2013 ein großes Risiko ein. Anstatt mit einer Weiterentwicklung des Autos 2012 an den Start zu gehen, mit dem Jenson Button und Lewis Hamilton sieben Siege holten und insgesamt zwölf Mal auf dem Podium standen, baute man auf ein total neues Konzept. Dieses erwies sich jedoch als nicht sehr konkurrenzfähig und weder Button noch Sergio Pérez landeten in den ersten zehn Saisonrennen unter den ersten Drei. McLaren liegt in der Teamwertung zur Zeit hinter Force India nur auf Rang fünf.

Das Team müsse jetzt umso härter arbeiten, den MP4-28 konkurrenzfähig zu machen und wieder auf die Erfolgsspur zurück zu kommen und das sei positiv für die Zukunft, meint Jenson Button. «Ich glaube, es war für beide Fahrer bisher eine schwierige Saison. McLaren ist bekannt dafür, dass man an der Spitze kämpft, um Rennsiege und ganz sicher bei ziemlich jedem Rennen um Podiumsplatzierungen. Wenn das nicht möglich ist, ist das sehr schwer zu verdauen», sagte der McLaren-Pilot bei ESPN.

«Der Saisonbeginn war für das ganze Team sehr hart, aber ich glaube, dass wir dadurch zusammengewachsen sind und uns im Laufe dieser Zeit verbessert haben», betonte der 33-Jährige. «Ich hatte schon vorher schlechte Jahre und weiß, wie schwer es sein kann, bei McLaren passiert so etwas aber nicht allzu oft. Ich glaube daher, dass uns das als Team wirklich geholfen hat und es hilft auch dabei, wie man jedes kleine Teil genau abstimmt, wenn man in so einer Lage ist. Man versucht, jede Hundertstel Sekunde aus jedem Teil des Autos heraus zu kitzeln, denn man weiß, dass man das muss, weil es zum Beispiel bedeuten könnte, dass man es in dann in Q3 schafft.»

Jetzt hofft der Brite, dass es in der zweiten Saisonhälfte endlich besser wird. «Ich habe das Gefühl, dass es uns Team im Hinblick auf die Zukunft wirklich geholfen hat. Wenn wir ein konkurrenzfähiges Auto haben, dann werden wir auch bereit sein.»

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