FIA: Budgetgrenze bleibt

Von Peter Hesseler
Formel 1
FIA Präsident Max Mosley

FIA Präsident Max Mosley

Weltverband tadelt die FOTA wegen schlechter Vorbereitung von Verhandlungen und unzulänglichen Kostensenkungs-Vorschlägen und bleibt deshalb hart bei seinem Sparkurs.

Die FIA bleibt weiter in Mitteilungslaune. Sie gibt zum Stand der Auseinandersetzung mit der Teamvereinigung FOTA bekannt: «Wie in einem Meeting vom 11. Juni übereingekommen, trafen sich gestern Finanzexprerten von FIA und FOTA. Unglücklicherweise waren die FOTA-Experten nicht mit einem Mandat ausgestattet, über die finanziellen FIA-Regelungen zu diskutieren. Tatsächlich waren sie überhaupt nicht vorbereitet. Folglich konnte bei dem Meeting dessen Zweck eines Vergleichs der FIA-Regeln mit den FOTA-Vorschlägen mit der Hoffnung auf eine gemeinsame Lösung nicht stattfinden.»

In Ermangelung eines fruchtbaren Dialogs seien FOTA-Vorschläge diskutiert worden, so die FIA weiter, aber sei klar geworden, dass sie nicht geeignet gewesen seien, die Ausgaben von Teams zu begrenzen, die ihre Gegner mit ihrem Geld besiegen können.

Die FIA sieht demnach immer noch die Gefahr, dass Werksteams Neulinge (bisher drei) mit ihren Ressourcen und ihrem Geld schlagen, anstatt in einem kostenmässig fairen Wettbewerb. Deshalb bleiben die Regeln der FOA wie vorgeschlagen.

Die FIA hatte eine Budget-Obergrenze von 45 Millionen Euro jährlich festgesetzt. Fahrer-, Motoren- und Marketingkosten sind darin nicht enthalten.

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