Romain Grosjean: «Monaco war meine Schuld»

Von Petra Wiesmayer
Formel 1
Romain Grosjean als Dritter am Nürburgring

Romain Grosjean als Dritter am Nürburgring

Lotus-Pilot Romain Grosjean zeigt eine aufsteigende Formkurve. Der teilweise schlechte erste Teil der Saison sei zum großen Teil Pech gewesen, sagt der Schweizer.

In vergangenen Jahr war Romain Grosjean der Crash-Pilot des Feldes und der einzige Fahrer, der wegen wiederholter selbst verschuldeter Unfälle für ein Rennen gesperrt wurde. In dieser Saison schien der 27-Jährige aus seinen Fehlern gelernt zu haben und startete mit drei Plätzen in den Punkterängen in den ersten drei Rennen. In Bahrain stand er als Dritter sogar auf dem Podium, in Barcelona machte eine kaputte Aufhängung des Lotus eine gute Platzierung zunichte.

Dann kam aber der Grand Prix von Monaco und Romain Grosjean verfiel wieder in sein altes Fahrverhalten. Drei Unfälle während der Trainings und ein Crash im Rennen, als er Daniel Ricciardo abschoss. Zur Strafe wurde er beim nächsten Rennen in Kanada zehn Startplätze zurückversetzt und startete als Letzter. Beim Grand Prix von Großbritannien in Silverstone legte er sich in der ersten Runde mit Mark Webber an und fiel in der letzten Runde aus.

Erst beim Grand Prix von Deutschland auf dem Nürburgring zeigte der Genfer wieder, was er kann. Nach Startplatz fünf führte er das Rennen zeitweise sogar an, musste sich aber schließlich Sebastian Vettel und seinem Teamkollegen Kimi Räikkönen geschlagen geben. Trotzdem stand er am Ende zum zweiten Mal in dieser Saison als Dritter auf dem Podium. In Ungarn kollidierte er mit Jenson Button und bekam dafür eine 20-Sekunden-Strafe, die aber aufgrund des Abstands zu Button seinen sechsten Platz nicht gefährdete.

Nach zehn Rennen ist Romain Grosjean mit 49 Punkten auf Platz 8 der WM-Wertung, betont aber, dass sein Saisonverlauf viel besser sei, als es die Ergebnisse widerspiegeln. «Ich finde, dass ich seit einiger Zeit recht beständig gefahren bin. Die Resultate zeigen das nicht, da die ersten vier Rennen recht schwierig waren, weil ich mich wegen des Mappings im Auto nicht wohlgefühlt habe», erklärte Grosjean. In Bahrain sei das Problem gelöst gewesen, in Barcelona brach aber die Aufhängung. «Die Simulationen ergaben, dass ich schnell genug war, um Dritter zu werden.»

In Kanada sei er einfach zu langsam gewesen und in Silverstone sei es gut gelaufen, bis der Frontflügel brach, sagt der Lotus-Pilot weiter. In Monaco hätte er selber Fehler gemacht, gibt er zu. «Das war mein Fehler-Wochenende. Ich wollte das ganze Wochenende einfach zu schnell sein.»

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