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Nürburgring: Wer sind die anderen Bieter?

Der ADAC ist vom Bieterverfahren für den Nürburgring ausgeschlossen worden. Das Angebot des Autofahrerclubs sei zu niedrig, heißt es.

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Zu Beginn des Monats hatte der ADAC ein unverbindliches Kaufangebot für den insolventen Nürburgring vorgelegt. Der Automobilclub war jedoch nur an der Strecke selbst interessiert, nicht an dem angeschlossenen Freizeitpark und der Einkaufsmeile. Diese Anlagen hätte der Club wohl abreißen lassen.

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Der ADAC ist aber – zumindest vorerst – aus dem Rennen. "Das stimmt. Uns hat kurzfristig die Nachricht erreicht, dass wir für den nächsten Schritt des Bieterverfahrens zunächst nicht zugelassen sind. Man hat uns lediglich mitgeteilt, dass unser Angebot als zu niedrig angesehen wird", sagte ADAC-Präsident Peter Meyer gegenüber der BILD-Zeitung. Er sei darüber "sehr irritiert".

Eine endgültige Absage an den Automobilclub sei das zwar noch nicht, denn falls der ADAC sein Gebot, eine zweistellige Millionensumme, erhöhen würde, könnte er vielleicht auch später noch berücksichtigt werden. Diese Absicht habe man jedoch vorerst nicht, teile der ADAC mit. Nun könnte man allerdings auch die detaillierten Unterlagen nicht einsehen und prüfen, sagte Meyer und kritisierte das Bieterverfahren.

Den Eigentümern der Strecke, dem Land Rheinland-Pfalz, das den Löwenteil, 90 Prozent, der Anlage besitzt und dem Landkreis Ahrweiler "geht es offenbar um kurzfristige Gewinnmaximierung, ohne an die Folgen für die Menschen in der Region zu denken", bemängelte Meyer. "Für den ADAC ist der Nürburgring legendär, ein automobiles Kulturgut", das man erhalten wolle. Motorsport am Ring müsse auch in Zukunft zu finanziell vernünftigen Konditionen möglich sein.

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330 Millionen Euro Steuergelder hatte die Landesregierung unter dem früheren SPD-Ministerpräsidenten Kurt Beck in den Bau des gigantischen Freizeitparks gepumpt, um die Neubauten von Hotels, Disco, Restaurants, Veranstaltungshallen, überdachtem Shoppingboulevard, Museum und die Achterbahn "Ring Racer" zu finanzieren, die bei Motorsportfans schon wenig schmeichelhaft Geisterbahn genannt wird, weil sie kaum in Betrieb ist.

Aber nicht nur die Achterbahn schreibt Verluste. Die gesamte Anlage fährt die immensen Baukosten bei Weitem nicht ein. Im Gegenteil. Die Renovierung von mit Schimmel befallenen Hotels riss ein noch größeres Loch in die sowieso schon leeren Kassen. Nach Informationen der Wirtschaftswoche belaufen sich die von Gläubigern angemeldeten Forderungen mittlerweile auf mehr als 560 Millionen Euro. Für das laufende Jahr hatte Pietro Nuvoloni, der Sprecher der Insolvenzverwalter, vor einigen Wochen noch angekündigt, sie würden für 2013 einen Gewinn erwarten, musste nun aber zugeben, dass man "aufgrund von Altlasten im laufenden Jahr 2013 lediglich eine schwarze Null schreiben werde".

Wer die von den Insolvenzverwaltern angestrebten 100 Millionen Euro für das Areal investieren kann oder will, ist offen. Als potentielle Kandidaten gelten einerseits Bernie Ecclestone, der momentan aufgrund der laufenden und anstehenden Gerichtsverfahren aber andere Probleme hat, und auch die deutsche Autoindustrie, die auf der Strecke regelmäßig Fahrwerke, Bremssysteme, Reifen und dergleichen testet.

Sicher ist nur eines: Red Bull hat kein Angebot abgegeben und auch kein Interesse am Erwerb der Strecke, obwohl dies in manchen Medien immer wieder spekulativ erwähnt wurde.

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Die meisten Experten sind überzeugt, der pompöse und grandios gescheiterte Freizeitpark müsse dem Erdboden gleichgemacht und vom Eigentümer zur Gänze abgeschrieben werden.

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