Adrian Sutil: «Es wurde immer schlimmer!»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Force India-Pilot Adrian Sutil: «Morgen ist ein langes Rennen und es ist nicht klar, was das Wetter machen wird»

Force India-Pilot Adrian Sutil: «Morgen ist ein langes Rennen und es ist nicht klar, was das Wetter machen wird»

Adrian Sutil kämpfte im Qualifying zum Grossen Preis von Brasilien nicht nur mit seinem Force India-Renner.

Schlechtes Timing: Force-India-Pilot Adrian Sutil blieb im Qualifying zum letzten Saisonlauf in Brasilien mit Platz 16 unter den eigenen Erwartungen und suchte hinterher nach einer Erklärung: «Das war sehr schwierig heute, die besten Wetterbedingungen herrschten gleich am Anfang des ersten Qualifying-Abschnitts. Danach wurde es immer schlimmer. Die einzige Möglichkeit, im zweiten Segment eine anständige Zeit herauszufahren, war gleich zu Beginn. Ich blieb auf der Strecke um zu schauen, ob der Regen nachlässt, aber wegen des Abflugs von Sergio Pérez wurden die gelben Flaggen geschwenkt und ich bog an die Box ab. Mein Hauptproblem war die fehlende Haftung und auch der Umstand, dass mir die Sicherheit fehlte, um richtig Gas zu geben.»

Der 30-jährige Gräfelfinger tröstete sich: «Morgen ist ein langes Rennen und es ist nicht klar, was das Wetter machen wird. Hier in Brasilien waren die Rennen bisher stets sehr unberechenbar, deshalb kann man nie wissen.» Auch der stellvertretende Force-India-Teamchef Robert Fernley ist überzeugt: «Das Wetter ist nicht vorauszusehen und deshalb erwarte ich auch einen spannenden Rennverlauf. Für uns ist wichtig, dass wir uns aus allem Ärger raushalten und alles Nötige unternehmen, um unseren sechsten Platz in der Team-Wertung zu verteidigen.»

Nur drei Zehntelsekunden trennten Sutils Teamkollegen Paul di Resta von der Top-Ten des Feldes. Der 27-Jährige aus Uphall musste sich schliesslich mit dem zwölften Platz begnügen und klagte: «Ich kam vor dem Qualifying kaum zum Fahren, deshalb blieben wir weitgehend bei jener Fahrzeugabstimmung, die wir schon zuhause am Computer ermittelt hatten. Ich hoffe, dass es morgen trocken bleibt. Denn dann wird’s spannend, und wir könnten davon profitieren. Aber auch wenn es regnen sollte, sind wir in einer guten Position und die Punkteränge sind dann auch in Greifweite. Denn wir haben auf der nassen Piste an diesem Wochenende zulegen können. Wir werden alles geben, damit wir morgen nach dem Rennen lächeln können.»

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