Ferrari-Chef Domenicali: «Müssen Druck ertragen»

Von Adam Cooper
Formel 1
Stefano Domenicali (mitte) posiert mit Fernando Alonso (links) und Kimi Räikkönen vor dem neuen Ferrari F14 T

Stefano Domenicali (mitte) posiert mit Fernando Alonso (links) und Kimi Räikkönen vor dem neuen Ferrari F14 T

Video: Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali erklärt, warum bei der Konstruktion des Ferrari F14 T die Standfestigkeit im Mittelpunkt stand.

Im Rahmen der Online-Präsentation von Ferrari erklärte Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali: «Ich glaube, wir haben auf die anstehende Saison hin die grösste Regeländerung der letzten zehn Jahre zu bewältigen. An diese Herausforderung ist auch die Chance gekoppelt, sicherzustellen, dass unsere Ingenieure bei der Bewältigung dieser Aufgabe den richtigen Weg einschlagen.»

Der 48-Jährige aus Imola, der die Geschicke der Scuderia in der Formel-1-WM seit November 2007 als Teamchef leitet, erklärt weiter: «Wir haben einen komplett neuen Antriebsstrang, die neuen Regeln sind sehr interessant und müssen genau analysiert werden, damit wir unsere Leistung stetig verbessern können. Das ist es, was ich von all meinen Mitarbeitern hier in Maranello erwarte.»

Der Italiener betont: «Dieses Jahr wird die Herausforderung noch komplexer, denn wir müssen in die Gleichung auch noch das neue Auto mit einem neuen System und einem neuen Ansatz hinsichtlich der Energieeffizienz mit einberechnen. Auch die Boxenstopp-Arbeit gehört dazu. Ich erwarte von meinen Ingenieuren, dass wir die neue Aufgabe gut meistern. Die Saison 2014 wird sehr, sehr lange, deshalb ist es wichtig, schon von Anfang an mit einem zuverlässigen Auto zu starten. So können wir uns während der Saison auf die aerodynamische Entwicklung konzentrieren, was im vergangenen Jahr nicht der Fall war.»

Domenicali ist überzeugt, dass es noch viel zu lernen gibt: «Die ersten Testtage werden für alle Beteiligten sehr hart, es müssen sehr viele verschiedene Teile und Ideen ausgetestet und erprobt werden. Wir müssen dabei aufpassen, dass wir nicht dem besonderen Druck, der bei Ferrari herrscht, zum Opfer fallen. Das sage ich meinen Leuten immer wieder: Wir müssen uns auf unsere Arbeit konzentrieren. Ferrari hat uns alle erforderlichen Mittel zur Verfügung gestellt, um einen guten Job zu machen.»

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