Adrian Sutil: «Der Sauber-Fortschritt ist real»

Von Rob La Salle
Formel 1
Adrian Sutil freut sich: Endlich geht es aufwärts

Adrian Sutil freut sich: Endlich geht es aufwärts

Endlich Aufatmen für das Schweizer Sauber-Team: Die Verbesserungen am C33 (leichteres Auto, bessere Aerodynamik) scheinen zu wirken: Adrian Sutil auf Rang 13.

Der Auftakt zur Europasaison zum Grossen Preis von Spanien in Barcelona verlief für das Sauber-Team recht turbulent. Einerseits wurden die Piloten Adrian Sutil, Esteban Gutiérrez und Ersatzfahrer Giedo van der Garde in den freien Trainings durch technische Probleme gebremst, anderseits zeigte die Leistung von Adrian Sutil, dass sich die Modifikationen des Autos – Aerodynamik, Gewichtsreduktion und effizientere Kühlung – durchaus in einem Zeitgewinn niederschlugen, zumal man noch nicht alle Möglichkeiten ausschöpfen konnte

Testfahrer Giedo van der Garde fiel am Morgen das Herz in die Hose: «Es war kein gutes Training für mich. Wir hatten heute Schwierigkeiten mit der Zuverlässigkeit des Autos. Während des Herunterschaltens hatte ich Probleme beim Bremsen, was ein deutliches Übersteuern zur Folge hatte. Nachdem ich zum zweiten Mal herausgefahren bin, trat ein weiteres Bremsproblem auf. Es war eine schwierige Situation, doch zum Glück konnte ich Schlimmeres verhindern. Nach diesem Vorfall hat das Team die Bremsen gewechselt, woraufhin ich unser geplantes Programm fortführen konnte. Aus meiner Sicht ist das Hauptproblem das Übersteuern. Falls wir dieses beheben können, denke ich, dass wir uns weiter steigern können.»

Der Mexikaner Esteban Gutiérrez ist mit Rang 15 am Nachmittag nicht zufrieden: «Ich muss sagen, dass es einige Zeit dauerte, bis ich mich an die Streckenbedingungen und das neue Entwicklungspaket gewöhnt hatte. Im Moment habe ich noch nicht das richtige Vertrauen ins Auto. Zudem gab es Probleme mit dem Antrieb, so dass einige Zeit verloren ging, was es schwierig machte, ein Gefühl fürs Auto zu bekommen. Aber natürlich werden wir alles daran setzen, diese Dinge zu lösen. Wir haben ja auch Zugriff auf die Daten von Adrians Auto, was uns helfen wird, den Zeitunterschied zu verstehen und für morgen die richtige Abstimmung zu finden.»

Dafür sagt Adrian Sutil: «Wir haben einen Schritt nach vorne gemacht. Heute Morgen war das nicht einfach einzuschätzen, da wir ein paar kleinere Probleme beheben mussten. Ich hatte dennoch das Gefühl, dass Potenzial vorhanden ist, und das hat sich heute Nachmittag auch bestätigt. Meine schnelle Runde war in Ordnung, aber ich denke, es ist in jeder Kurve noch Verbesserungspotenzial vorhanden. Falls wir morgen alles umsetzen können, haben wir im Qualifying durchaus gute Chancen, in die Top 10 zu fahren. Ich bin zufrieden mit dem heutigen Tag. Wir haben weiterhin viel Arbeit vor uns, aber es geht vorwärts.»

Giampaolo Dall’Ara, der leitende Ingenieur, sagt: «Das war kein einfacher Tag für uns, zumal es einige Schwierigkeiten mit der Zuverlässigkeit gab. Das hat natürlich nicht geholfen, ein sehr komplexes Programm mit einem deutlich modifizierten Auto abzuarbeiten. Am Morgen hatten wir wegen eines Bremsproblems an Giedos Auto Zeit verloren. Dann gab es eine Verzögerung beim Entlüften der Bremsanlage von Adrians Auto, und an Estebans Fahrzeug trat vorübergehend ein Problem mit dem Energie-Rückgewinnungssystem auf. Aber es gab durchaus auch positive Aspekte. Die Rundenzeiten von Adrian zeigen, dass die Modifikationen am Auto ihre Wirkung nicht verfehlt haben. In einem sehr dichten Mittefeld war Adrian nicht weit hinter einer Top-10-Position zurück. Der Abstand zu Esteban war recht gross, was wohl mit unterschiedlichen Abstimmungen zu tun hatte. Wir werden heute Nacht eine Menge Arbeit haben, aber ich bin überzeugt, dass wir noch nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft haben.»

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