Jenson Button: «Monaco könnte uns helfen»

Von Petra Wiesmayer
Formel 1
Jenson Button und Kevin Magnussen hoffen auf Punkte in Monaco

Jenson Button und Kevin Magnussen hoffen auf Punkte in Monaco

McLaren-Pilot Jenson Button glaubt fest daran, dass er und sein Team in Monaco wieder besser abschneiden werden als in den letzten drei Rennen, bei denen er und sein Teamkollege Kevin Magnussen ohne Punkte blieben.

Nach einem fulminanten Saisonstart in Australien ging es mit McLaren seitdem stetig bergab. In den letzten drei Rennen holten Jenson Button und Kevin Magnussen nicht einen WM-Punkt und hatten mehr mit dem MP4-29 zu kämpfen als mit den Konkurrenten auf der Strecke.

In Monaco sollte aber auch McLaren wieder mit bei der Musik sein, da der Einfluss der Aerodynamik in den Straßen des Fürstentums kleiner sei und der Mercedes-Motor den Chrompfeilen auf die Sprünge helfen sollte, hofft man in Woking.

«Ich habe natürlich noch nie ein Auto mit Turbomotor durch Monaco gefahren und freue mich sehr auf diese Gelegenheit», sagte Button im Hinblick auf das Traditionsrennen, bei dem er 2004 als Zweiter zum ersten Mal auf dem Podium stand und das er 2009 gewinnen konnte.

«Ich glaube, dass es uns mehr als jedes andere Rennen den Unterschied zwischen der alten und der neuen Formel 1 zeigen wird. Der Einfluss der Aerodynamik ist hier viel geringer – es geht nur darum, soviel wie möglich ans Auto zu schrauben, um Haftung zu finden. Daher glaub ich, dass der Einfluss des Motors größer sein wird.»

Monaco sei ein ganz besonderes Rennen, fuhr der Brite fort und er sei bereit für die Herausforderung. «Wir müssen sehen, dass wir im Qualifying und in der ersten Rennrunde das absolute Maximum aus dem Auto herausholen. Dann haben wir auch die Chance auf ein passables Ergebnis.»

Kevin Magnussen hat mit der Strecke an der Côte d'Azur noch eine Rechnung offen, in einem Formel-1-Auto wird er den 3,340 Kilometer langen Kurs allerdings zum ersten Mal umrunden. «Beim World-Series-Rennen letztes Jahr habe ich irgendwie eine Gelegenheit verpasst», sagte der Däne.

«Ich habe nicht alles zusammengebracht und wurde nur Vierter. Daher will ich an diesem Wochenende mehr als alles andere ein sauberes und konstruktives Wochenende haben. Wir sind nicht schnell genug, um an der Spitze mitkämpfen zu können, aber ich bin entschlossen zu kämpfen, wo auch immer ich sein werde.»

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