FIA-Rennkommissare: Nico Rosberg ist unschuldig!

Von Mathias Brunner
Formel 1
Natürlich wird Rosberg in den sozialen Netzwerken durch den Kakao gezogen

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Nico Rosberg will die Affäre Qualifying hinter sich bringen, macht sich aber schon seine Gedanken: «Es ist nicht mein Ziel, dass in Lewis Hamilton düstere Gedanken brodeln.»

Es könnte so einfach und so schön sein: Zweite Pole-Position in der Saison 2014 für Nico Rosberg (nach Bahrain), zweite Pole in Monaco in Folge nach 2013, die sechste Pole für Mercedes im sechsten Abschlusstraining 2014, die sechste Pole für Rosberg ingesamt (der übrigens die Startnummer 6 trägt), zum dritten Mal 2014 beide Silberpfeile in der ersten Startreihe (nach Bahrain und Spanien).

Ein Triumphzug für die Silberpfeile, die heute die Verlängerung der Partnerschaft mit Petronas bestätigt haben.

Aber alles spricht hier nur vom Verbremser Nico Rosbergs, der seinem härtesten Widersacher Lewis Hamilton den Silberpfeil abstumpfte.

Rosberg kam nach rund einer halben Stunde von der Rennleitung zurück und konnte offenbar überzeugen. Um 18.21 Uhr bestätigt die FIA: Die Rennkommissare haben im Fall Nico Rosberg beschlossen – es gibt keine Grundlage für eine Strafe!

Im offiziellen Wortlaut heisst das: «Die Rennkommissare haben sich Videoaufnahmen und Daten aus den Wagen von Nico Rosberg angeschaut. Dabei konnte kein Beweis für irgend eine Verfehlung gefunden werden.»

Zuvor sprach Nico Rosberg über Lewis Hamilton und die Aussichten auf das Rennen.

«Ich kann verstehen, dass er sauer ist, weil ihm die Runde verdorben wurde. Aber ich würde so etwas nie absichtlich machen. Meine Runde war fast eine Fotokopie des ersten schnellen Versuchs, nur eben mit dem Unterschied, dass ich einen Tick zu spät bremste und ein Rad stehen liess. Und schon ging es ab in den Notausgang. Das musste so sein, sonst wäre ich geradeaus in die Reifenstapel gefahren! Ich kann die Verschwörungstheoretiker verstehen, aber es gibt nichts zu diskutieren.»

Kann es sich Rosberg erlauben, dass sich Hamilton düstere Gedanken macht? Nico: «Das ist überhaupt nicht mein Ziel. Daher habe ich mich ja auch sofort bei ihm entschuldigt. Lewis und ich hatten immer ein gutes, neutrales Verhältnis. Und wenn es zwischen uns etwas gibt, dann sprechen wir darüber und gehen zur Tagesordnung über.»

«Jeder weiss, wie wichtig die Pole hier in Monaco ist, aber ich will jetzt noch nicht an den Sieg denken. Ich nehme alles Schritt um Schritt, zunächst muss mir mal ein guter Start gelingen. Das war in dieser Saison nicht immer der Fall, aber wir haben da Fortschritte gemacht. Ich fühle mich das ganze Wochenende hier im Auto sehr wohl.»

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