Tony Fernandes: «Caterham wird nicht verkauft»

Von Günther Wiesinger
Formel 1
Tony Fernandes

Tony Fernandes

Der malaysische Unternehmer Tony Fernandes, Mitbegründer der Fluglinie AirAsia, dementierte am Dienstagabend alle Gerüchte, wonach die Caterham Group zum Verkauf stehe.

Das Dementi folgte auf dem Fuss. Die Teilhaber der Caterham Group, Tony Fernandes und Datuk Kamarudin Meranun, haben heute abend alle Medienberichte, denen zu Folge sie an einem Verkauf ihrer Firmenanteile interessiert seien, in einer Pressemitteilung bestritten. Sie würden die Marke Caterham auch künftig nach besten Kräften unterstützen, wurde mitgeteilt.

Fernandes und Meranun, denen gemeinsam auch die erfolgreiche und rasant wachsende Airline «AirAsia» gehört, bezeichneten alle Berichte über einen möglichen Verkauf als nicht den Tatsachen entsprechend und inkorrekt.

Es entspräche aber der Wahrheit, dass die Caterham Group nach weiteren Investoren suche, um zusätzliche Investitionen tätigen zu können, die nötig sind, um alle ambitiösen Zukunftspläne verwirklichen zu können.

Tony Fernandes bestätigte: «Die Caterham Group steht nicht zum Verkauf. Wir lieben, was wir aufgebaut haben, und wir suchen immer nach neuen Investoren. Das unterscheidet sich nicht von der Art und Weise, wie wir AirAsia gestartet haben. Ja, wir fordern uns dauernd selber heraus und treffen Entscheidungen über die Strukturen und die Projekte innerhalb der Gruppe. Das ist üblich im Geschäftsleben. Und es bedeutet auf keinen Fall, dass wir verkaufen wollen.»

Tony Fernandes war als AirAsia-Teilhaber ursprünglich als Sponsor des Williams-Rennstalls in die Formel 1 gekommen. Er gründete dann ein eigenes Team, doch wegen des Streits um die Lotus-Namensrechte kaufte er mit seinem Partner Datuk Kamarudin Meranun die britische Sportwagenmarke Caterham, um diese Marke wiederzubeleben und durch die Formel 1 populär zu machen.

Caterham beteiligt sich 2014 erstmals auch mit einem Team (Fahrer: Johann Zarco und Josh Herrin) an der Moto2-WM und wird im Sommer erste Serien-Motorräder auf den Markt bringen.

AirAsia zählt inzwischen zu den grössten Airlines der Welt. «Wir haben 500 Airbus A330 bestellt», sagte Datuk Kamarudin Meranun zu SPEEDWEEK.com. «Wir nehmen alle zwei Wochen einen neuen A330 in Betrieb.»

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