Mercedes: Wolff warnt Hamilton und Rosberg

Von Petra Wiesmayer
Formel 1
Wie lange schaut Toto Wolff bei den Streiterein zwischen Hamilton und Rosberg noch zu?

Wie lange schaut Toto Wolff bei den Streiterein zwischen Hamilton und Rosberg noch zu?

Eitel Sonnenschein bei Mercedes zwischen Lewis Hamilton und Nico Rosberg? Nicht so ganz, wenn man die Warnungen hört, die Toto Wolff seinen Angestellten mit auf den Weg nach Kanada gibt.

Spannung zwischen den Fahrern sei normal, sagte Toto Wolff gerade erst. (Mehr dazu lesen Sie HIER), ganz so locker scheint der Österreicher die angespannte Situation zwischen Lewis Hamilton und Nico Rosberg aber doch nicht zu nehmen. Sollten die Unstimmigkeiten, die angeblich mittlerweile alle aus dem Weg geräumt sind, auf der Strecke unschöne Konsequenzen haben, würde das Team in Form von Stallorder einschreiten, warnte Wolff die beiden vor dem Rennen in Montreal.

«Es ist schwer, denn man muss sich immer fragen, wie der Crash passiert ist. Ist es schwarz-weiß und kann man sagen, dass er wirklich von einem Fahrer ausgelöst wurde? Sollte der Fall wirklich eintreten, dass einer der beiden ganz klar schuld ist, würde das bedeuten, dass unser System versagt hat, das, sie das Rennen unter sich austragen zu lassen», sagte Wolff bei ESPN. «Dann müssten wir auf eine Art eingreifen, die alles langweiliger macht, Teamorder.»

Noch sei es aber nicht soweit, betonte Wolff, man würde beide frei fahren lassen und sich darauf verlassen, dass sie die Situation kontrollieren können. «Es gibt zwei Möglichkeiten. Entweder man macht es so wie wir, was eines Tages in Tränen enden könnte und die Leute sagen, 'wie doof kann man denn sein?'. Wir haben aber Glück, dass der Abstand zur Konkurrenz recht groß ist. Deswegen können wir diese Philosophie beibehalten, wenn es in der Weltmeisterschaft enger zuginge, dann wäre das unmöglich.»

Die Alternative wäre eine Teamorder, die nach Möglichkeit aber vermieden werden soll, betonte der Österreicher. «Die andere Möglichkeit wäre eine Teamorder, die die Positionen etwa bei Rennmitte einfrieren würde. Wir würden sagen, 'hört jetzt auf anzugreifen'. Aber wollen wir das wirklich?»

In Monaco kam Daniel Ricciardo dem Mercedes von Lewis Hamilton gegen Ende gefährlich nahe und daraus hätte man gelernt, sagt Wolff. «Ich glaube, man muss es tun, wenn jemand wirklich hinter einem ist. Wir haben es aber nicht getan, denn wir hatten einen Vorsprung von 14 Sekunden auf Ricciardo. Hamilton hatte aber etwas im Auge und verlor dadurch fünf oder sechs Sekunden und schon war der Vorsprung dahin. Wir müssen das für die Zukunft analysieren, denn wir können nicht so arrogant sein und sagen, wir wollen sie kämpfen sehen. Man kann da eiskalt überrascht werden.»

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