Helmut Marko (Red Bull): «Gegen Williams chancenlos»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Red Bull-Motorsportberater Dr. Helmut Marko: «Sebastian hat mit seiner schnellen Runde am Ende gezeigt, wer der Weltmeister ist»

Red Bull-Motorsportberater Dr. Helmut Marko: «Sebastian hat mit seiner schnellen Runde am Ende gezeigt, wer der Weltmeister ist»

Red Bull-Motorsportberater Dr. Helmut Marko erklärt, welche Probleme das Team vom Weltmeister Sebastian Vettel im Qualifying hatte und verrät, wer den roten Bullen im Kanada-GP gefährlich werden könnte.

Mit einer fehlerlosen Runde sicherte sich Formel-1-Champion Sebastian Vettel im Qualifying zum Kanada-GP den dritten Startplatz. Der Red Bull Racing-Star sorgte damit für ein breites Grinsen auf dem Gesicht von Fürsprecher Dr. Helmut Marko. Der Red Bull-Motorsportberater schwärmte: «Sebastian hat mit seiner schnellen Runde am Ende gezeigt, wer der Weltmeister ist.»

Doch ganz ohne Sorgen lief das Abschlusstraining für die Weltmeister-Truppe nicht ab. Dr. Marko verrät: «Diesmal hatten wir Probleme mit der Abstimmung. Wir schafften es nicht, die Reifen gleichzeitig ins Arbeitsfenster zu bringen. Das heisst, wenn die Vorderreifen auf Temperatur waren, bauten die Hinterreifen bereits schon wieder ab. Aber ein paar kleine Änderungen vor dem Top-Ten-Stechen reichten aus, um das in den Griff zu bekommen. Seb hat eine fantastische Runde gedreht, Daniel Ricciardo leistete sich hingegen einen kleinen Fehler.»

Trotzdem gab es auch für den Team-Neuling ein Lob von Dr. Marko: «Er macht sich ausgesprochen gut. Und das Beste ist: So hart der Zweikampf auf der Strecke ist, so gut ist das Verhältnis von Seb und Daniel neben der Strecke.»

Der 71-jährige Grazer weiss, dass seine Schützlinge im morgigen Grand Prix eine schwierige Aufgabe erwartet: «Also wenn Mercedes ohne Probleme durchfährt und beim Sprit nicht ans Limit gehen muss, dann wird das schwierig. Wir hoffen ja, dass die zwei Silberpfeile sich an der Spitze bekriegen und wir davon profitieren können. Es wird aber auch sehr schwierig, vor den beiden Williams zu bleiben. Die haben hier den schnellsten Top-Speed, und wenn wir die im Windschatten haben, dann haben wir keine Chance. Es ist also wichtig, dass wir vor der Aktivierung des beweglichen Heckflügels schon eine Lücke von zwei Sekunden herausfahren können.»

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