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Stehender Start: Die nächste Kosten-Falle?

Nach einer Safety-Car-Phase soll das Formel-1-Feld künftig stehend starten. Die meisten Piloten sind nicht begeistert davon und die Experten warnen: Das könnte einen ganzen Rattenschwanz von Problemen nach sich ziehen.

Formel 1

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Dass die Show in der Formel 1 verbessert werden muss, darüber sind sich die meisten im Formel-1-Zirkus einig. Doch dass durch einen stehenden Re-Start nach einer Safety-Car-Phase das Spannungsmoment vergrössert werden soll, kommt bei den Piloten nicht so gut an.

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Auch Force India-Pilot Nico Hülkenberg erklärte auf Nachfrage von SPEEDWEEK.com: " Aus Fahrer-Sicht ist es natürlich bitter, wenn du zuvor geführt hast. Safety-Car-Phasen sind ohnehin schon eine Strafe, weil man dann den Vorteil verliert. Dass man da noch das Risiko eines Starts hat, ist aus Sicht der Fahrer und Teams natürlich nicht erwünscht."

Der 26-jährige Emmericher räumt aber ein: "Für die Aussenwelt ist das natürlich wieder ein Spannungsmoment, auch ist das technisch nicht so leicht umsetzbar. Die Kupplung müsste verändert werden, denn die nutzt sich ja während des Rennens ab. Wenn dann ein paar Runden vor Rennende ein Safety-Car kommt, ist nicht gewährleistet, dass man mit der aktuell eingesetzten Kupplung überhaupt starten kann."

Auch der frühere GP-Pilot und heutige ORF-TV-Experte und Langstrecken-Pilot Alex Wurz warnt: "Man muss schauen, ob man dann viele Folgeprobleme hat. Da wäre zum einen die Kupplung, zum anderen die Bremsen – da kann es dann gefährlich werden. Man muss also auch immer die Sicherheit bedenken und in Betracht ziehen, welchen Rattenschwanz an Problemen das verursacht. Man muss etwa schauen, ob das dann wiederum viele Kosten verursacht."

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Dass sich die Formel-1-Piloten mit dieser Änderung schwer tun, ist für den 40-jährigen Niederösterreicher zweitrangig: "Man bricht eine Tradition, aber das heisst ja noch nichts. Denn wenn man die nicht brechen würde, dann hätten wir immer noch die Motoren vor dem Fahrer und nicht dahinter, und würden mit Leder- und Sturmhauben fahren. Die Idee ist also okay, aber man muss das schon durchdenken."

Auch aus der Reifen-Perspektive könnten sich unter Umständen Probleme ergeben: "Natürlich ist das keine ideale Situation", bestätigt Pirelli-Motorsportchef Paul Hembery. "Die Reifen würden abkühlen – das passiert ja schon bei langsamer Fahrt hinter dem Safety-Car. Solange die Standzeit keine fünf oder zehn Minuten beträgt, wäre es aber machbar. Wir müssen abwarten, wie diese Regel im Detail umgesetzt wird. Mit den aktuellen Reifenkonstruktionen sollte es möglich sein – immer vorausgesetzt, man verliert nicht zu viel Zeit."

Als erklärter Motorsport-Fan kann der Brite den Sinn dieser Regeländerung nachvollziehen: "Beim Start besteht immer das Risiko, dass etwas passiert – und je mehr Zwischenfälle passieren, umso interessanter wird es für die Fans. Für die Teams wäre es aber auch schwierig, weil die Autos überhitzen. Es müsste also so sein, dass sich das Feld auf die Startaufstellung einreiht und es dann gleich wieder losgeht."

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