Fernando Alonso: «Ferrari gewinnt 2014 kein Rennen»

Von Mathias Brunner
Formel 1
Fernando Alonso ist nicht besonders optimistisch

Fernando Alonso ist nicht besonders optimistisch

Erstmals signalisiert der Spanier Fernando Alonso Resignation, was 2014 angeht: Der zweifache Formel-1-Champion kann sich nicht vorstellen, dass Ferrari noch ein Rennen gewinnt!

Formel-1-Champion Jacques Villeneuve hat unlängst festgehalten: «Ich glaube, dass Fernando Alonso es langsam leid ist, für nichts zu schuften. Ich vermisse bei ihm die Freude am Fahren, wie ich sie noch vor zwei Jahren gesehen habe. Früher trug er das Team auf seinen Schultern, aber im letzten Jahr hat er nachgelassen. Er hat nicht mehr die Kraft, den Rennstall alleine zu schleppen.»

In Silverstone nun scheinen die jüngsten Aussagen von Alonso dem Kanadier Recht zu geben: erstmals sind beim sonst so unerbittlich kämpferischen Asturier Anzeichen der Resignation zu erkennen, was die laufende Saison angeht.

Alonso sagt auf die Frage, ob Ferrari dieses Jahr noch einen Grand Prix gewinnen könne: «Um ehrlich zu sein, glaube ich nicht daran. Allerdings glaubte ich das zu Beginn der Saison 2011 auch nicht und dann haben wir prompt hier in England gewonnen. Das zeigt: in der Formel 1 kann grundsätzlich alles passieren.»

«Natürlich werde ich alles geben, und wenn sich mir eine Möglichkeit eröffnet, dann werde ich sie nutzen. Aber das wird extrem schwierig vor dem Hintergrund unseres heutigen Leistungsniveaus.»

Auf der Aufgabenliste für 2015 steht gemäss Alonso: «Wir müssen mehr Punkte sammeln, denn wenn wir im Markenpokal 2014 nur Sechste werden, dann wird sich das beim Ausschütten der Preisgelder sehr negativ auswirken.»

Ferrari ist in der WM 2013 Dritter geworden (hinter Red Bull Racing und Mercedes). Derzeit liegen die Italiener ebenfalls auf dem dritten Rang (mit 98 Punkten), aber dahinter lauern Force India (87), Williams (85) und McLaren (72).

Alonso weiter: «Punkt 2 besteht darin, dass wir schon im Hinblick auf 2015 testen müssen, besonders an den Freitagen, so viel wie es nur geht. Punkt 3 ist, so eng als möglich mit dem Team in Maranello zu arbeiten. Ich reise schon am Sonntagabend zurück ins Werk, um dort die ganze Woche über im Simulator zu sitzen. Es gibt kein Nachlassen, dazu gibt es zu viel zu tun.»

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