Marco Mattiacci (Ferrari): «Ich denke nicht an 2016»

Von Petra Wiesmayer
Formel 1
Marco Mattiacci plant weiter mit Kimi Räikkönen

Marco Mattiacci plant weiter mit Kimi Räikkönen

Ferrari-Boss Marco Mattiacci glaubt nicht, dass Kimi Räikkönen ernsthaft daran denkt, mit der Formel 1 aufzuhören. Außerdem habe der Finne dem Team gegenüber auch noch nie etwas derartiges erwähnt.

Im Vorfeld des Grand Prix von Großbritannien deutete Kimi Räikkönen an, dass Ferrari sein letztes Team sein könnte und er nach Auslaufen seines Vertrags Ende 2015 der Formel 1 endgültig den Rücken kehren könnte. «Ich werde bleiben, bis mein Vertrag ausläuft und dann werde ich wohl aufhören. Ich glaube, dass es darauf hinauslaufen wird.»

Bei seinem Arbeitgeber Ferrari glaubt man aber offenbar noch nicht so ganz, dass der 34-Jährige sich wirklich mit dem Gedanken ans Aufhören trägt. Noch habe er nicht darüber gesprochen und solange er das nicht täte, würde man auch nicht darüber nachdenken. Räikkönen sei weiter Teil der Pläne des Teams, sagte Teamchef Marco Mattiacci am Sonntagabend in Silverstone.

«Kimi hat uns nicht informiert, dass er mit der Formel 1 aufhören will. Er hat eine Frage beantwortet und gesagt, dass er nicht wisse, was er tun werde. Er hat nicht gesagt, dass er aufhören will», sagte der Italiener gegenüber Reportern. «Mein Punkt ist, dass ich mit Kimi in seiner Bestform zusammenarbeiten muss und ich denke nicht daran, was 2016 passieren wird.»

Auf die Frage, welche Änderungen Ferrari plane, um wieder konkurrenzfähiger zu werden und, ob mit offiziellen Erklärungen zu rechnen sei, meinte der 43-Jährige nur: «Wir brauchen keine Erklärungen abzugeben. Die besten Erklärungen sind Resultate, das sind die besten Erklärungen, die das Team abgeben kann. Wir müssen uns definitiv verbessern, denn heute waren wir Sechster», erklärte er und, dass ein sechster Platz natürlich nicht zufriedenstellend sei.

«Ab jetzt müssen wir ein neues Team für 2015 vorbereiten», sagte der Römer weiter. «Aber müssen wir Erklärungen abgeben? Nein, ich glaube nicht, dass wir das müssen. Müssen wir uns weiter verbessern? Ja. Das ist unsere Position im Moment und wir müssen keine Erklärungen abgeben.»

Spekulationen, dass Motorenchef Luca Marmorini Maranello verlassen könnte, erteilte Mattiacci erst mal eine Absage. «Niemand von uns hat davon etwas gesagt. Ich will nicht mit dem Finger auf eine Person zeigen – ganz besonders am Rennwochenende – aber wir stellen das Team um und verstärken es. Ich kommentiere einzelne Leute nicht.»

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