Sebastian Vettel: «Was steckt in anderen Autos?»

Von Mathias Brunner
Formel 1
Sebastian Vettel beim Silverstone-Test

Sebastian Vettel beim Silverstone-Test

Der Formel-1-Champion über den zweiten Testtag in Silverstone: Motorschaden an seinem Red Bull Racing-Renault, Testarbeit für Pirelli, nur neuntschnellste Zeit des Tages.

Sebastian Vettel hat auch schon glücklicher gewirkt: «Das war ein reiner Reifentest für Pirelli heute», sagt der Heppenheimer nach Rang 9. «Leider wurde der von einem Problem am Motor durchkreuzt. Meine Jungs haben dann einen Super-Job gemacht, die Antriebseinheit so schnell als möglich zu wechseln. Immerhin konnten wir auf diese Weise noch zwei Stunden auf die Bahn gehen.»

Dabei handelt es sich um Versuchsreifen für die Saison 2015, auch aus dieser Hinsicht sind Vergleiche in Sachen Rundenzeiten wenig relevant.

Natürlich wird Vettel auf ein mögliches Verbot des Aufhängungssystems FRIC angesprochen: «Generell ist es so, dass wir zwar wissen, was in unserem Wagen eingebaut ist, aber was steckt in anderen Autos? Das weiss doch kein Gegner. Nach dem, was die FIA zu dem Thema hat verlauten lassen, kann ich nur mutmassen, dass einige Autos von einer möglichen Änderungen eher betroffen sein werden als andere.»

Zu den Aussagen von Red-Bull-Motorsportchef Dr. Helmut Marko («Renault wird 2015 auf Augenhöhe mit Mercedes sein») meint Vettel: «Gegenwärtig ist der Abstand noch sehr gross. Wir haben zwar seit dem Winter erhebliche Fortschritte gemacht, aber die Gegner haben auch nicht geschlafen. Wir erwarten im Laufe der kommenden Monate weitere grosse Schritte, und gegen Ende des Jahres sollte besser einzuschätzen sein, wo wir für 2015 stehen.»

Und dann ist natürlich König Fussball ein Thema und der Wahnsinns-7:1-Erfolg von Deutschland gegen Brasilien. Seb meint: «Klar hatte ich die Daumen gedrückt, dass wir ins Finale kommen würde, aber mit so einer dominanten Darbietung hätte wohl niemand gerechnet. Ich gehe aber nicht davon aus, dass es im Finale nochmals so laufen wird, egal, wer sich heute Abend als unser Gegner qualifiziert.»

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