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Durch die Abschaffung der MotoE sucht Weltmeisterin Maria Herrera nach einer weiteren Beschäftigung – die sechs Rennwochenenden der WorldWCR 2026 sind eindeutig zu wenig.
Maria Herrera war 2024 und 2025 in einer idealen Situation und bestritt mit demselben Team die MotoE und die Women's Circuit Racing World Championship. Weil beide Serien nur an wenigen Rennwochenenden stattfanden, hatte sie dennoch einen gut gefüllten Terminkalender.
Allerdings wurde die MotoE vorerst eingestampft, und selbst wenn nicht,
«Ich würde mir wünschen, dass diese Meisterschaft mehr Rennen umfasst», ärgert sich die 29-Jährige. «Für uns ist es sehr schwierig, nur sechs Events zu haben. Wir setzen uns sehr dafür ein, mehr Rennen zu ermöglichen. Ich halte mir die Option offen, eine weitere Meisterschaft zu bestreiten, obwohl dies zum jetzigen Zeitpunkt sehr schwierig ist. In der kommenden Saison konzentriere ich mich wohl vorerst nur auf die Frauen-Weltmeisterschaft.»
Die Dorna als Organisator der WorldWCR muss einen schwierigen Spagat machen. Natürlich sind sechs Meetings wenig, doch die wenigsten Teilnehmerinnen verfügen über die Möglichkeiten, wie Herrera und andere Top-Pilotinnen mit persönlichen Sponsoren. Die meisten gehen parallel einem normalen Beruf nach und müssen Trainings, Reisekosten selbst finanzieren.
Was möglich und mit wenig Aufwand machbar wäre, sind Wildcards in der Europa- und Italienischen Frauen-Meisterschaft, die ab 2026 ebenfalls mit der Yamaha R7 ausgefahren werden. Allerdings sind die Plätze für Gaststarterinnen limitiert.
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