Jenson Button (McLaren): Aufwärtstrend? Strohfeuer?

Von Mathias Brunner
Formel 1
Jenson Button: «Die superweichen Reifen halten nicht»

Jenson Button: «Die superweichen Reifen halten nicht»

Die McLaren-Fahrer erreichten am ersten Hockenheim-Trainingstag zwei Mal die Ränge 5 und 7, einmal mit Jenson Button vorne, einmal mit Kevin Magnussen. Aber ist das aussagekräftig?

McLaren mischt in Hockenheim munter mit, aber selbst die britischen Kollegen trauen dem Frieden nicht. «Ist dieses Ergebnis aussagekräftig?» ist die erste Frage, die nach dem Hitzetraining von Hockenheim dem britischen Formel-1-Champion Jenson Button gestellt wird.

Der Weltmeister von 2009 sagt: «Schwer zu sagen. Wenn ich mir den Zustand unserer Reifen ansehe, dann haben wir ein eher schwieriges Wochenende vor uns! Die Hitze macht vor allem dem superweichen Reifen das Überleben schwer, er überhitzt im Nu. Und das sogar auf einer schnellen Runde!»

«Wir haben heute einen neuen Heckflügel ausprobiert, den aber hatte bislang nur Kevin am Wagen. Den neuen Flügel erhalte ich morgen. Davon versprechen wir uns einiges.»

Alle reden vom freiwillig abgehängten Aufhängungssystem FRIC. Jenson Button ist einer aus der Fraktion, die «das Fahrverhalten überhaupt nicht verändert» finden. «Unsere Dauerläufe sind leicht nicht so berühmt, ich schätze, das liegt daran, dass wir die Reifen überhitzen, beim Beschleunigen aus den langsamen Ecken heraus. Die Zeiten, die auf der Ergebnisliste stehen, zeigen nicht das richtige Bild.»

Wie geht es mit McLaren weiter?

Jenson: «Der andere Flügel wird helfen, aber alle Reifenproblem sind damit auch nicht gelöst. Uns würde weniger heisses Wetter helfen. Wir haben an den letzten Rennwochenenden Fortschritte gemacht, aber hier sind wir vom Reifen her arg limitiert.»

Einen Vorwurf an Pirelli werden wir von Button deswegen nicht hören: «Die Entscheidung, einen bestimmten Reifen zum Rennen zu bringen, wird weit im Voraus getroffen. Wer kann schon vorhersagen, dass wir hier 58 Grad Pistentemperatur haben würden? Für Pirelli ist das immer besonders schwierig.»

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