Romain Grosjean: «Haben viel Abtrieb verloren»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Romain Grosjean: «Lotus war ja eines der ersten Teams, das mit dem FRIC-Aufhängungssystem gearbeitet hat, die Umstellung war also gross»

Romain Grosjean: «Lotus war ja eines der ersten Teams, das mit dem FRIC-Aufhängungssystem gearbeitet hat, die Umstellung war also gross»

Die Lotus-Piloten Romain Grosjean und Pastor Maldonado litten auch im Qualifying auf dem Hockenheimring unter dem Verzicht auf die hydraulisch verknüpften Fahrwerke und mussten sich mit den Plätzen 15 und 19 begnügen.

Dass es im Stechen um die Startaufstellung zum Deutschland-GP nicht einfach werden würde, wussten die Lotus-Piloten Romain Grosjean und Pastor Maldonado schon nach dem Trainingsfreitag. Zu viele Sorgen bereitete ihnen der Verzicht auf das FRIC-Aufhängungssystem. Entsprechend bescheiden waren die Erwartungen des Genfers und des Venezolaners schon vor dem Qualifying.

Grosjean sicherte sich den 15. Startplatz und erklärte hinterher: «Wir hatten uns selbst das Ziel gesetzt, es ins Q2 zu schaffen, die Jungs haben also ganze Arbeit geleistet. Natürlich sind wir noch nicht da, wo wir sein wollen, und es ist sicher kein Vorteil, dass wir ausserhalb der Top-Ten starten. Aber das Auto hat sich nicht so schlecht angefühlt, wir haben nur sehr viel Abtrieb verloren durch den FRIC-Verzicht.»

Der Genfer erklärt: «Lotus war ja eines der ersten Teams, das mit diesem Aufhängungssystem gearbeitet hat, die Umstellung war also gross. Im Rennen könnte das Wetter umschlagen – und das wäre wie alles Unerwartete eine Hilfe. Wir werden die Dinge so nehmen, wie sie kommen und das Beste daraus machen.»

Maldonado bestätigt: «Wir arbeiten immer noch daran, den Leistungsverlust des FRIC-Verzichts wieder wettzumachen. Die Änderungen an der Aufhängung haben uns hart getroffen, aber ich bin überzeugt, dass wir das alte Tempo wieder finden werden. Das Rennen morgen ist lang und könnte hart werden, wir werden aber unser Bestes geben, um das Maximum herauszuholen.»

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