Verkehrte Welt: Hamilton Letzter
In Valencia steht alles ein wenig Kopf: Der Sieger des letzten Rennens in Ungarn ist am Freitag Klassenletzter – Lewis Hamilton.
Die Szene hatte Symbol-Charakter: Am Morgen kam Michael Schumacher ins Fahrerlager und zog Medienschaffende und Fahrerlagerbesucher an wie das Licht die Motten.
Am Nachmittag spazierte [*Person Lewis Hamilton*] vorbei, völlig unbehelligt. Zur Erinnerung: Wir sprechen vom gegenwärtigen Formel-1-Weltmeister und Sieger des jüngsten Grand Prix in Ungarn.
Vielleicht liegt es auch an der darwinistischen Natur des Sports: Schumacher ist eben noch immer das Alpha-Tier, und Hamilton war am Freitag Letzter und damit nicht besonders interessant.
Nach Rang 3 am Morgen konnte der Engländer am Nachmittag nur drei gezeitete Runden drehen. "Das Heck wischte herum, ich streifte mit der Nase eine Mauer. Ich habe das nicht mal gespürt. Dabei wurde die Flügel-Aufhängung beschädigt. Weil wir nicht genügend Ersatzteile hier haben, heisst das, ich musste den Rest des Trainings zuschauen. Ich hoffe, wir haben morgen ein neues Teil da."
"Die verlorene Zeit wird uns keiner zurück geben, aber wir müssen positiv bleiben. Das Auto fühlte sich gut an, unsere Chancen sind intakt, den Aufwärtstrend hier fortzusetzen."
McLaren fällt nun die vorgeschriebene Sommerpause im Werk auf den Kopf: Wegen der Pause wurden nicht so viele Ersatzteile wie üblich hergestellt.
Heikki Kovalainen hatte auch so seine Sorgen: Bei ihm funktionierte die Energie-Rückgewinnung (KERS) nicht.
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