Toyota will Tempo halten

Von Peter Hesseler
Formel 1
Timo Glock ist seit zwei Rennen ohne Punktgewinn.

Timo Glock ist seit zwei Rennen ohne Punktgewinn.

In Monza soll Schluss sein mit den Formschwankungen. Trulli und Glock wollen das Qualifikationstempo von Belgien auch in Italien umsetzen, diesmal in Punkte.

Mit der Empfehlung eines vierten Platzes aus dem Jahr 2002 kommt der Italiener Jarno Trulli mit seinem Toyota-Team zum Heimrennen nach Monza.

Auf einen Sieg und einen dritten Platz kann Trullis Teamkollege Timo Glock zurückblicken, errungen 2007 in der GP2.

Toyota fand zuletzt beim Belgien-GP in Spa-Francorchamps zumindest am Samstag zurück zu bestechender Form, als Jarno Trulli sich mit viel Benzin für die erste Startreihe qualifizierte. Doch im Rennen verloren beiden Fahrer Zeit wegen Problemen mit ihren Tankanlagen.

Trulli sagt: «Natürlich motiviert es mich enorm, vor heimischer Kulisse zu fahren. Hoffentlich können wir den guten Startplatz von Belgien als Zeichen werten, dass wir nun wieder in der Qualifikation unser volles Potenzial abrufen können.»

Eine Aussage, die sicher nicht sein fahrerisches Potenzial in Frage stellen soll, sondern sich auf die Zuverlässigkeit der technischen Möglichkeiten des TF 109 bezieht. Das Auto litt im bisher Saisonverlauf unter extremen Schwankungen.

Glock erinnert sich an ein eigentlich gutes GP-Wochenende 2008, doch im Rennen «kam der Regen für mich im unpassendsten Moment. Deshalb verpasste ich einen Podestplatz.» In Spa war er starker Vierter, als ihn ein verpatzter Boxenstopp aussichtslos zurückwarf.

Ziel beider Fahrer sei es nun zunächst, sich für den bevorstehenden 13. WM-Lauf unter den besten Acht zu qualifizieren, sagt Glock. Das wäre die ideale Vorraussetzung für ein Topresultat des Teams.

Technisch startet Toyota nicht mit eigener Aerodynamik-Konfiguration für diesen Hochgeschwindigkeitskurs, sondern mit dem Auto von Spa, allerdings modifizierten Front- und Heckflügeln. Darüber hinaus werde die Bremse verstärkt und die Bremskühlung verbessert.

Trullis Bremsdefekt von Spa-Francorchamps, bedingt durch den für das Team unerwartet hohen Verschleiss, soll sich nicht wiederholen.
 

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