McLaren-Honda: Jenson Button von Lego zugemauert?

Von Rob La Salle
Formel 1
Ron Dennis mit Kevin Magnussen

Ron Dennis mit Kevin Magnussen

Rennlegende Sir Jackie Stewart geht davon aus, dass Fernando Alonso bei der Wahl des zweiten McLaren-Fahrers für 2015 ein Mitspracherecht hat. Ist Jenson Button dennoch chancenlos?

Gespannt wartet die Fachwelt darauf, ob McLaren-Honda heute mindestens einen 2015er Fahrer verkündet. Denn im Rahmen des WM-Finales von Abu Dhabi war mitgeteilt worden: «In Sachen Fahrer werden wir vor dem 1. Dezember nichts verlautbaren lassen.» Nur – dieser Satz bedeutet nicht, dass punktgenau zum heutigen Dezember-Beginn aus Woking etwas zu erfahren sein wird ...

Ein Kräftemessen gibt es bei McLaren-Honda auf vier Ebenen, die eng miteinander verbunden sind.

Ebene 1: Ron Dennis will mehr Anteile am Rennstall übernehmen. Gelänge ihm das, und er wird tatsächlich wie angestrebt Mehrheitseigner, dann hat auch er das letzte Worte in Sachen Fahrer – und dann würde neben Fernando Alonso der Däne Kevin Magnussen Platz nehmen.

Ebene 2: Honda und zahlreiche leitende Angestellte (ganz zu schweigen von so gut wie ganz Grossbritannien) machen sich für Jenson Button stark, Dennis will wie gesagt Magnussen.

Ebene 3: Für Fernando Alonso geht es auch darum, sich als Platzhirsch zu positionieren. Rennlegende Sir Jackie Stewart findet: «Ich will doch schwer annehmen, dass Alonso als neuer Star bei McLaren ein Mitspracherecht besitzt, was den zweiten Fahrer angeht.» Das wäre ein Plus für Jenson Button.

Ebene 4: Die Sponsoren. Wer zahlt, befiehlt. McLaren steht mit verschiedenen Geldgebern in Kontakt, und es wir ausschlaggebend sei, wer schliesslich an Bord kommt. Ron Dennis will für seinen Zögling Kevin Magnussen mehr Geld aus Dänemark loseisen. Aus diesem Grund soll der Erfolgsmanager (unter anderen) beim weltberühmten Spielwarenhersteller Lego vorgesprochen haben.

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