Der Genfer Romain Grosjean enthüllt gegenüber «Radio Monte Carlo»: «Es gab einige Diskussionen mit Ferrari, was meine Zukunft angeht. Aber dann hat sich alles geändert.»
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Im vergangenen Frühsommer wurden die Weichen für die Zukunft gestellt: Fernando Alonso ging in sich, um herauszufinden, ob er noch Ferrari-Fahrer sein will. Bald war ihm dann klar: nein, er will es nicht mehr. Kimi Räikkönen kam mit dem neuen Turbo-Ferrari überhaupt nicht zurecht, und die Ferrari-Führung fragte sich, ob man mit dem Engagement des Finnen das Richtige getan hatte. Romain Grosjean spürte, dass der neue Lotus nichts taugt. Und Sebastian Vettel begann, mit einem Tapetenwechsel zu liebäugeln.
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Aber die grossen Erdbeben auf dem Fahrermarkt waren noch einige Zeit weg, und der Genfer Romain Grosjean sagt nun gegenüber "Radio Monte Carlo": "Es gab einige Diskussionen, was meine Zukunft betrifft, auch mit Ferrari. Aber dann ist der ganze Markt in den Grundfesten erschüttert worden, als Sebastian Vettel gesagt hat, dass er Red Bull Racing verlassen wird. Das hat alle überrascht." Natürlich sind die Teamverantwortlichen und die Fahrer clever genug, sich alle Schachzüge vorzustellen. Durchaus denkbar, dass der inzwischen ersetzte Ferrari-Teamchef Marco Mattiacci daran dachte, Räikkönen in Rente zu schicken, Alonso zu behalten und an die Seite des Spaniers einen jungen Löwen zu holen – wie etwa Romain Grosjean.
Aber dann ist alles anders gekommen: Alonso deponierte bei Ferrari, dass er den gemeinsamen Vertrag auflösen will, Vettel handelte mit Ferrari einen Dreijahresvertrag aus. Und Kimi Räikkönen hat sich so gesteigert, dass er das Vertrauen der Teamführung geniesst.
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Und so bleibt Romain Grosjean bei Lotus und hofft, nicht zuletzt dank des Wechsels zu Mercedes-Motoren, auf ein besseres Jahr: "Aber du weisst immer erst beim Wintertest, wo du ungefähr stehst. Hm, oder auch nicht – anfangs des Jahres waren wir noch vom Konzept des 2014er Lotus überzeugt. Und dann ist es doch anders gekommen. Wir hatten Höhen und Tiefen bei Lotus, aber ich bleibe davon überzeugt – wir haben in Enstone ein gutes Team."
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Romain Grosjean wäre der erste französische Ferrari-Fahrer gewesen seit Jean Alesi 1994.
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