Max Verstappen: Formel 1 leichter als Formel 3?

Von Mathias Brunner
Formel 1
Max Verstappen mit seinen Jungs von Toro Rosso

Max Verstappen mit seinen Jungs von Toro Rosso

Der 17jährige Max Verstappen hat sich an die Arbeit in der Formel 1 so schnell gewöhnt wie ein Fisch ans Schwimmen. Der Holländer sagt, wieso ihm sein Job bei Toro Rosso so leicht fällt.

Der 15. März 2015 – für die Formel 1 kein Datum wie jedes andere: Dann wird Max Verstappen beim Grossen Preis von Australien in Melbourne sein Debüt als Grand-Prix-Pilot geben, im Alter von 17 Jahren und 166 Tagen! Da der Autoverband FIA das Mindestalter eines Formel-1-Piloten ab 2015 neu definiert hat (Altersgrenze 18, mehrere Jahre in unteren Kategorien), diese Regelung bei Max aber noch nicht zur Anwendung kommt, wird Verstappen in aller Wahrscheinlichkeit einen Rekord für die Ewigkeit aufstellen.

Der Sohn des früheren GP-Piloten Jos Verstappen sieht sich in Sachen Debüt auf Kurs. Der Teenager weiss zwar, dass noch viel Arbeit auf ihn zukommt, doch der Aufbau eines modernen Rennstalls ist für ihn von Vorteil.

«Ich hatte bislang keine grösseren Schwierigkeiten», gibt Verstappen zur Umstellung von der Formel 3 zur Formel 1 zu Protokoll, ohne eine Spur von Arroganz. «Ich finde, die Arbeit in einem grossen Team ist leichter als in einem kleinen. Du hast viel mehr Fachkräfte am Wagen, jeder weiss genau, was er zu tun hat. Die Rollenverteilung ist klarer als bei einem Rennstall in einer unteren Kategorie.»

Verstappen hat für Toro Rosso in der vergangenen Saison die ersten freien Trainings in Suzuka, Austin und Interlagos gefahren, darüber hinaus rückte er zwei Tage lang im Rahmen des Abu-Dhabi-Tests aus.

«Bislang geht es nur darum, mich ans Formel-1-Fahren und die Arbeit mit dem Team zu gewöhnen», sagt Max. «Die Autos sind sehr schwierig zu fahren, weil die Motorleistung massiv ist und der Abtrieb verringert wurde. Es gibt nur einen Weg, wie du dich an solche Rennwagen herantasten kannst – indem du so oft als möglich hinterm Lenkrad bist. Gleichzeitig hatte ich bislang immer eine Portion Sicherheit eingebaut, weil ich keinen Unfall bauen wollte. Du tastest du langsam an die Grenze heran und baust Schritt um Schritt Vertrauen auf.»

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