Caterham: Keine Fremdfinanzierung für Jerez-Test

Von Mathias Brunner
Formel 1
Die Hürden für Caterham scheinen so unüberwindlich wie die Tribünenberge von Abu Dhabi

Die Hürden für Caterham scheinen so unüberwindlich wie die Tribünenberge von Abu Dhabi

Zum WM-Finale von Abu Dhabi schaffte es Caterham nur dank einer Geldsammelaktion von Fans und viel Goodwill der Insolvenzverwalter. Eine zweite solche Aktion wird es nicht geben.

Ein Blick in die Agenda zeigt: Noch 26 Tage bis zum Wintertestbeginn in Jerez de la Frontera, noch 69 Tage bis zum Formel-1-Saisonstart in Melbourne (Australien). Die Frage ist: Werden wir das Caterham-Team in Südspanien oder im Bundesstaat Victoria wiedersehen?

Im vergangenen Oktober schlitterte der Rennstall des Flugunternehmers Tony Fernandes in die Zahlungsunfähigkeit, nur eine ungewöhnliche Sammelaktion der Fans und viel guter Wille der Insolvenzverwalter konnten den Start beim WM-Finale auf dem Yas Marina Circuit von Abu Dhabi ermöglichen. Inzwischen sind die mehr als 200 Angestellten entlassen.

Nun sagt Henry Shinners, einer der für den Formel-1-Rennstall zuständigen Fachmänner der Firma Smith & Williamson gegenüber der BBC: «Es hat sich nichts geändert, wir verhandeln noch immer mit mehreren interessierten Parteien. Aber wenn wir das Geld für den Wintertest nicht auftreiben, werden wir es gewiss nicht vorschiessen. Ich möchte nichts ausschliessen, aber wenn sich diese Situation bis zum ersten Rennen nicht ändert, sind die Überlebensaussichten des Teams so gut wie null.»

Offenbar liegt von den drei interessierten Parteien noch immer kein konkretes Angebot vor, das Team zu übernehmen. Die Gläubiger hatten vor Weihnachten dem Vorschlag von Smith & Williamson zugestimmt, mehr Zeit zu spendieren, um den Rennstall in neue Hände zu legen. Aber die Zeit wird immer knapper.

Längst ist klar: wenn überhaupt, dann wird Caterham mit modifizierten 2014er Rennern antreten müssen. Der neue Besitzer müsste frisches Personal einstellen, dazu bräuchte Caterham zwei zahlungskräftige Piloten.

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