Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Wenn am 15. März das erste Saisonrennen in Australien über die Bühne geht, ist Max Verstappen ganz offiziell der jüngste Pilot der Formel-1-Geschichte. Dieser Rekord hat ihm in den vergangenen Monaten reichlich Kritik eingebracht, nach dem Motto: Noch keinen Führerschein, aber schon ein F1-Auto steuern.
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Dem Youngster ist das völlig egal. "Die Leute können sagen, was sie wollen. Die Formel 1 ist heute eine andere Welt im Vergleich zu früher, als viele der Kritiker gefahren sind. Meine Vorbereitung war extrem professionell. Mein Vater war ein Formel-1-Fahrer, und ich habe viel mit ihm über die Ansprüche gesprochen. Schon als kleiner Junge habe ich daran gearbeitet, hierher zu kommen", sagte er in einem Interview dem SID. Genauso wenig stört ihn der Rummel um seine Person. "Ich denke nicht zu sehr über mein Alter nach. Ich versuche, mich auf meine Aufgabe mit meinem Team zu konzentrieren. Und dann muss ich auf der Strecke beweisen, dass mein Alter keine Rolle spielt."
Mit vier saß er zum ersten Mal in einem Kart, mit sechs oder sieben habe er dann von der Formel 1 geträumt. "Und mit 13 oder 14 habe ich sie mir als festes Ziel gesetzt." Kaum drei Jahre später wird der Traum nun Wirklichkeit. Bei den Testfahrten im Winter saß er natürlich schon in einem F1-Boliden seines Rennstalls Toro Rosso. Seitdem fühlt er sich auch als vollwertiger Formel-1-Fahrer. "In der Vorsaison war ich Testfahrer, noch kein richtiger Formel-1-Pilot, aber jetzt habe ich mein eigenes Auto."
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Mit 17 in der Formel 1: Vermisst er da nicht manchmal die Dinge, die man in dem Alter normalerweise so macht? "Nein, eigentlich nicht. Alle meine Freunde fahren auch Rennen. Wenn ich zu Hause bin, bin ich mit ihnen zusammen, schaue ihnen zu oder wir fahren zusammen. Das macht riesig Spaß. Ich bin kein Typ, der auf dem Sofa sitzt und Fernsehen schaut oder auf Partys geht", so Verstappen, der noch auf eine Privatschule geht.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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"Da kann ich online Unterricht nehmen. Aber wenn ich zu Hause bin, habe ich auch einen Lehrer. Das wird jetzt als Formel-1-Fahrer natürlich schwieriger. Aber ich will das noch durchziehen, bis ich 18 bin und meinen Abschluss machen. Das ist auch meinen Eltern sehr wichtig. Ich habe nicht wirklich ein Lieblingsfach und bin immer froh, wenn der Unterricht vorbei ist. Aber natürlich ist es gut, neben der Formel 1 ein weiteres Standbein zu haben", sagte er.
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