Max Verstappen: FIA-Ärzte zufrieden, kein neuer Test

Von Mathias Brunner
Max Verstappen

Max Verstappen

Die Routine-Untersuchung der FIA von Toro-Rosso-Fahrer Max Verstappen nach seinem Crash in Monte Carlo findet nicht statt: die Ärzte sind mit seinem Zustand zufrieden.

Es entspricht normalerweise einem Routinevorgehen der FIA-Mediziner, dass sich ein Unfallfahrer vor dem nächsten Einsatz bei den Formel-1-Doktoren melden muss. Max Verstappen hatte in Monaco einen üblen Unfall, als er mit Romain Grosjean kollidierte. In Runde 64 des Monaco-GP knallte der Toro Rosso des Niederländers ins Lotus-Heck des Genfers und tauchte dann in die Streckenbegrenzung der Ste. Dévote Kurve.

Verstappen hatte viel Glück und vermeldet auf seiner Webpage: «Ich spüre keine Nachwirkungen des Crashs. Ich bin schon bald wieder Kart gefahren.»

Der Aufprall war nicht ohne. Verstappen selber sagte: «Ohne jeden Zweifel war das der schwerste Unfall meiner Karriere. Der Aufschlag geschah mit 30g. Alles ging sehr schnell. Du siehst nur noch die Pistenbegrenzung auf dich zuschiessen und denkst – macht dich auf den Aufprall gefasst.»

Die Spezialisten der FIA untersuchten den 17jährigen Max eingehend und waren mit den Ergebnissen so zufrieden, dass sich nun hier in Montreal herausstellt: es sind heute Donnerstag keine weitere Untersuchung notwendig.

Ein FIA-Sprecher präzisiert: «Die Ärzte stellten in Monte Carlo fest, dass Verstappen in Ordnung ist. Daher ist entschiede worden, dass es hier keine neue Untersuchung geben wird. Die wäre nur dann nötig, wenn sich die Ärzte beim Gesundheitszustand von Verstappen nicht sicher gewesen wären. Aber sie waren mit den Ergebnissen in Monaco zufrieden.»

Max Verstappen selber blickt mit gemischten Gefühlen aufs Rennen zurück: «In Sachen Speed war ich mit mir zufrieden. Es war sehr praktisch, mich an Vettel anhängen zu können und in seinem Sog an einigen Gegnern vorbei zu gehen. Ich bin sicher, dass ich Punkte geholt hätte. Von daher bin ich mit Monaco happy. Am Unfall kann ich nichts mehr ändern, also schliesse ich dieses Kapitel.»

Auf Montreal hat sich der junge Max einen Tag lang im Simulator von Red Bull Racing vorbereitet: «Die Strecke scheint Spass zu machen. Zudem ist es ein Rennen, in dem alles passieren kann.»

Die Strafe der Rennkommissare in Monaco für den Grosjean-Crash – fünf Ränge zurück in der Startaufstellung – kann Verstappen nicht schrecken: «Dann muss ich eben einige Leute überholen.»

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