Eric Boullier (McLaren-Honda): Flieger defekt, Schock
Eric Boullier, der französische Teamchef von McLaren-Honda, wird seinen Rückreiseversuch vom 24 Stunden-Rennen in Le Mans Richtung Grossbritannien wohl kaum so bald vergessen.
Ist der Motorsport um Haaresbreite an einer Tragödie vorbeigeschrammt? Eric Boullier, Teamchef des McLaren-Honda-Rennstalls, und der US-Amerikaner Zak Brown, der seine Firma "Just Marketing International" zur weltweit grössten Motorsport-Marketing-Agentur aufbaute, sind vielleicht nur knapp einem jähen Ende entgangen.
Die beiden teilten sich eine Maschine, die am Sonntagmorgen vom 24 Stunden-Rennen von Le Mans auf dem Rückweg nach England war. Dabei kam es im Privatjets zu einem Defekt der Elektronik, damit waren sämtliche Instrumente und die Kommunikation lahmgelegt. Das komplette Bordsystem fuhr sich herunter.
Am Ende war es dem Fluggeschick und der Umsicht von Pilot Alastair Breckon zu danken, dass die Episode glimpflich ausging. Nachdem die Maschine umgedreht hatte und wieder in Le Mans auf dem Boden aufgesetzt hatte, waren Boullier und Brown sichtlich bewegt als sie sahen, dass auf dem Rollfeld das komplette Notfallprogramm begonnen worden war, samt sämtlicher Vorkehrungen für ein Feuer und Schliessung des Flughafens für alle anderen Flüge.
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