Daniel Ricciardo vor Singapur-GP: Ferrari in Gefahr
Red Bull Racing-Pilot Daniel Ricciardo ist vor dem Strassenrennen in Singapur sicher: «Dort erwacht unser Auto zum Leben. Wir können Ferrari im Kampf um einen Podestplatz gefährlich werden.»
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Der dreifache GP-Sieger Daniel Ricciardo fühlte sich in Monza wie ein Sieger – vom Schluss des Feldes kämpfte sich der Australier auf Rang 8 nach vorne. Der Schlüssel zu seiner feinen Aufholjagd bestand darin, dass Ricciardo einen sehr langen ersten Rennteil einlegte, um dann von der mittelharten auf die weiche Reifenmischung zu wechseln und einen Sprint bis ins Ziel zu fahren. Dabei fing der Sauber-Pilot Marcus Ericsson in der letzten Kurve der letzten Runde noch ab!
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"Das war ziemlich cool", sagt der WM-Dritte von 2014. "Zum Schluss konnten wir wirklich gute Rundenzeiten fahren. Ich war mit dem Auto zufrieden." Das war in jüngerer Vergangenheit nicht immer so: nach sechs Punktefahrten in den ersten sechs WM-Läufen der Saison 2015, mit Rang 5 als Highlight in Monaco, gab es Platz 13 in Kanada, Rang 10 in Österreich (auch hier strafversetzt wegen Motorwechseln), einen Ausfall in England (Elektrikdefekt), dann ein toller dritter Rang auf dem Hungaroring, einen erneuten Ausfall in Belgien (wieder Elektrik) und nun eben Platz 8.
Ricciardo ist froh, dass die Power-Strecken Belgien und Italien vorbei sind, denn die Qualitäten des Red Bull Racing-Chassis kommen auf engen Kursen eher zum Tragen, dort also, wo das Manko wegen des schwächlichen Renault-Aggregats nicht so ins Gewicht fällt.
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Ricciardo weiter: "Wir wissen, dass wir uns auf den Geraden schwer tun. Aber mit dem Chassis bin ich wirklich zufrieden, es liegt hervorragend auf der Strasse. Was mich auch freut – wir sind nun in Belgien und in Italien zwei Mal mit dem neuen Startprozedere losgefahren, und beide meiner Starts waren sehr gut."
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Für Singapur hat sich der letztjährige Sieger der Rennen von Kanada, Ungarn und Belgien viel vorgenommen: "Ich will noch nicht zu aufgeregt werden, aber wir dürfen wirklich mit viel Zuversicht nach Asien fliegen. Das Auto ist an den letzten GP-Wochenenden immer besser geworden, und in Singapur wird unser Auto förmlich zum Leben erwachen. Wir können Ferrari im Kampf um einen Podestplatz hoffentlich gefährlich werden."
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