Roberto Merhi: «Interesse von zwei Formel-1-Teams»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Robeto Merhi: «Es ist ein kleines Wunder, dass ich ohne Sponsoren mein Formel-1-Debüt bei Manor bestreiten konnte»

Robeto Merhi: «Es ist ein kleines Wunder, dass ich ohne Sponsoren mein Formel-1-Debüt bei Manor bestreiten konnte»

Roberto Merhis Verbleib beim Manor-Team, ist mit dem Mercedes-Deal des kleinen Rennstalls in weite Ferne gerückt. Deshalb sieht sich der Formel-1-Rookie nach einem neuen Brötchengeber um – und stösst dabei auf Interesse.

Dass man im Manor-Renner nicht viel reissen kann, ist jedem Formel-1-Teamchef bewusst. Deshalb werden die Ergebnisse der Manor-Piloten auch nicht überbewertet. Das ist ein Glück für die Formel-1-Frischlinge Will Stevens, Alexander Rossi und Roberto Merhi, die in den modifizierten 2014er-Rennern von Marussia mit alten Ferrari-Antriebseinheiten GP für GP auf verlorenem Posten kämpfen.

So bescheiden die Ergebnisse auch ausfallen, so gross ist die Hoffnung der jungen Rennfahrer, das Interesse der Formel-1-Teamchefs zu wecken. Auch Roberto Merhi, der sein Manor-Cockpit für drei der verbleibenden fünf Saisonläufe Alexander Rossi überlassen muss, will seinen Formel-1-Traum noch nicht begraben.

Der 24-jährige Spanier erklärte im Interview mit dem Cadena Ser Radio: «Wir kämpfen darum, ein Cockpit in einem konkurrenzfähigen Team zu bekommen.» Dabei geht es nicht nur um die Weiterverpflichtung beim Manor-Team.

Denn mit dem Mercedes-Deal des kleinen Rennstalls sind Merhis Chancen auf eine Vertragsverlängerung geschrumpft. Viele Fahrerlager-Experten erwarten, dass Silberpfeil-Nachwuchshoffnung Pascal Wehrlein von der DTM in die Formel 1 befördert wird – und bei Manor seine ersten GP-Erfahrungen sammeln darf.

Merhi, der in Sotschi wieder angreifen darf, weil sich Rossi auf den GP2-Titelkampf konzentrieren muss, verriet denn auch: «Zwei Teams interessieren sich für mich. Beide sind ziemlich gut, aber bei beiden muss man Sponsorengelder mitbringen. Das Gute ist: Von mir verlangen sie nur die Hälfte des Budgets, das sie von anderen Fahrern fordern würden. Aber selbst das ist eine stattliche Summe, die man nicht so leicht zusammenbekommt.»

Deshalb besteht auch ein Plan B, wie Merhi betont: Sollte es mit der Weiterverpflichtung als Stammpilot nicht klappen, werde er versuchen, als Test- und Ersatzfahrer in der Formel 1 zu verbleiben und nach «möglichen Le Mans- und IndyCar-Einsätzen» Ausschau halten.

Der elffache GP-Pilot betont: «Es ist ein kleines Wunder, dass ich ohne Sponsoren mein Formel-1-Debüt bei Manor bestreiten konnte, denn in einem solchen Team ist es eigentlich unabdingbar, dass die Piloten finanzielle Unterstützung leisten. Das hat es in den letzten Jahren so nicht mehr gegeben.»

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