Fernando Alonso: Ist nach 2017 endgültig Schluss?

Von Rob La Salle
Formel 1
Fernando Alonso

Fernando Alonso

Fernando Alonso hat in Russland die Spekulationen um seine Zukunft beendet. Und erneut befeuert.

Zunächst stellte der McLaren-Honda-Pilot auf der Pressekonferenz zum Auftakt des Wochenendes in Sotschi klar: «Ich fahre 2016 für McLaren-Honda – und 2017 übrigens auch.» Zuvor war sogar von einem möglichen Sabbatjahr des Spaniers gesprochen worden.

In Russland feierte er zudem ein Jubiläum: Der zweimalige Weltmeister absolvierte sein 250. Rennen in der Motorsport-Königsklasse, das die McLaren-Honda-Truppe mit Samurai-Stirnbändern und einem besonderen Logo für den Spanier feierte. Doch zunächst einmal bedeutete der Motorwechsel im Training eine Strafe von 35 Rängen zurück. Ins Rennen ging er mit einem alten Motor, ergo praktisch ohne Chance auf Punkte. Eigentlich.

Das Rennen erwies sich dann aber als klassischer Fall von «unverhofft kommt oft»: Auf einer Strecke, die nicht auf die Qualitäten der McLaren-Honda zugeschnitten sind, landeten zunächst beide McLaren in den Top-Ten, Jenson Button als Neunter, Alonso als Zehnter. Dann aber brummten die Rennkommissare dem Spanier eine Fünfsekundenstrafe auf, weil er ihrer Meinung nach die Pistenbegrenzung etwas gar optimistisch in seine Ideallinie mit einbezogen hatte. Das bedeutete immerhin Rang elf.

Vor dem Rennen hatte Alonso dann aber wieder Gerüchte um seine Zukunft in der Formel 1 angeheizt. Zumindest seine langfristige Zukunft über 2017 hinaus. Denn als auf der Leinwand sein Jubiläum aufleuchtete mit dem Hinweis «Nur noch 50», da sagte er dem spanischen Sender TV3: «Ich glaube nicht, dass ich 300 GP schaffen werde.» Auch wenn er hinzufügte, dass man in der Formel 1 niemals nie sagen sollte. Schließlich hätte er bei seinem Debüt 2001 auch nicht gedacht, dass er es so weit schaffen würde.

Am Ende dieser Saison stünde Alonso mit 254 Rennen da. 21 Rennen sind für 2016 angesetzt. Geht man davon aus, dass Alonso immer an den Start geht und auch 2017 insgesamt 21 Rennen auf dem Programm stehen werden, käme der Spanier nach Ablauf seines Vertrags bei McLaren-Honda auf 296 Rennen. Er wäre da allerdings auch schon 36 Jahre alt.

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