Formel 1 2017: Drei Sekunden schneller dank Pirelli

Von Mathias Brunner
Formel 1
Solche Reifendimensionen haben den Fans gefallen: Ricciardo Patrese 1991 mit seinem Williams in Portugal

Solche Reifendimensionen haben den Fans gefallen: Ricciardo Patrese 1991 mit seinem Williams in Portugal

​Derzeit werden die Weichen für eine aggressivere, lautere, spektakulärere Formel 1 gestellt, die pro Runde zwischen fünf und sechs Sekunden schneller wird. Die Hälfte davon will Pirelli liefern.

Bis Ende Oktober sollen die Eckpfeiler für die neue Formel 1 2017 gestellt sein: FIA, Formel-1-Promoter Bernie Ecclestone und die Rennställe sind sich einig – den Fans soll ein Spektakel geboten werden. Schneller, aggressiver, lauter, so soll der GP-Sport daherkommen.

Mit dem neuen Dreijahresvertrag für Reifenlieferant Pirelli (2017, 2018, 2019) will auch das Mailänder Traditionsunternehmen seinen Beitrag leisten. In Form von fetteren Reifen, angedacht sind Hinterreifen, die 40 Zentimeter breit sind. Von den anvisierten fünf bis sechs Sekunden pro Runde, welche die Formel 1 schneller werden soll, möchten die Italiener gut die Hälfte beisteuern.

Rennchef Paul Hembery in Sotschi gegenüber ESPN: «Alles deutet darauf hin, dass wir mit breiteren Reifen fahren werden, angedacht sind 30 Zentimeter vorne und 40 hinten. Das alles auf 13-Zoll-Rädern. Wir arbeiten bereits an Simulationen, um den Rennställen eine Ahnung davon zu geben, was auf sie in Sachen Reifenhaftung zukommt. Das muss bei der Konstruktion der Rennwagen mit eingerechnet werden.»

«Ich schätze, wir sprechen hier von zwei oder drei Sekunden, die alleine vom Reifen her kommen. Der Rest kommt dann von der Aerodynamik und vielleicht von anderen Motorenregeln.»

«Für uns wird es nicht schwierig sein, die Reifen haftkräftiger zu machen. Zumal es mit einem breiteren Reifen immer einfacher ist, mehr Grip zu erzielen.»

Was hingegen gemäss Wunsch von Bernie Ecclestone bleiben soll, «das sind Reifen, die zu einer Zwei- oder Dreistopptaktik zwingen», so Paul Hembery weiter. «In diesem Jahr sind wir für meinen Geschmack zu nahe an die Grenze geraten, dass die Teams mit nur einem Stopp durchkommen. Das soll sich ändern. Und wenn wir schneller werden, dann werden auch wieder Rundenrekorde purzeln.»

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