Lotus 2016: Mit Kevin Magnussen dank Saxo-Bank?

Von Mathias Brunner
Formel 1
Die Saxo-Bank auf dem Lotus-Renner von 2015

Die Saxo-Bank auf dem Lotus-Renner von 2015

​Im Januar 2014 wurde die dänische Bank Saxo Sponsor von Lotus. Wird die Bank nun Steigbügelhalter für Kevin Magnussen, um 2016 bei Lotus neben Pastor Maldonado zu fahren?

Im Januar 2014 hat in Kopenhagen die Saxo-Bank ein Abkommen mit dem Lotus-Rennstall verkündet: Über Höhe und Laufzeit des Vertrags zwischen der dänischen Bank und dem britischen Rennstall wurde damals Stillschweigen vereinbar. Teil des Vertrag war der 23jährige Rennfahrer Marco Sörensen, der 2012 und 2013 in der Formel Renault 3.5 antrat und dabei Gesamtsechster und Gesamtsiebter geworden war. 2014 wurde er in der GP2 dann Gesamtelfter, 2015 fährt er nach einer abgebrochenen Saison in der GP2 für Aston Martin in der Landstrecken-WM.

Längst ist klar: Will die Saxo auf einen Dänen setzen, wird sie das Ziel Formel 1 mit Sörensen nicht erreichen, weil er die notwendige Lizenz nicht erhalten wird. Doch seit Kevin Magnussen bei McLaren-Honda keinen neuen Vertrag mehr erhalten hat, ergibt sich für die Bank eine ganz neue Möglichkeit.

Die 1992 gegründete Bank Saxo hat sich auf Online-Investmentbanking spezialisiert. Die Firma mit Hauptsitz Kopenhagen beschäftigt rund 1000 Mitarbeiter. Im Sport wurde Saxo vor allem durch die Radsportfreunde ein Begriff: 2008 war die Bank Hauptsponsor jenes Teams, das mit dem früheren Tour-de-France-Sieger Bjarne Riis antrat und mit Carlos Sastre die berühmtste Radrundfahrt der Welt gewann.

Gegenüber der dänischen Zeitung BT sagt Saxo-Chef Lars Christensen (der Ende 2015 abtreten wird), es sei noch nicht klar, ob die Bank mit Lotus weiterarbeiten werde. Vor wenigen Tagen wurde jedoch bekannt, dass sich die Saxo nach acht Jahren als Sponsor im Spitzenradsport zurückziehen wird. Insider sehen das als Anzeichen dafür, dass die Präsenz in der Formel 1 verstärkt wird.

Christensen sagt zu einem Ausbau des Sponsorings bei Lotus samt einem Engagement von Kevin Magnussen nur: «Wir geben keine Kommentare ab, bevor wir nicht bereit sind, etwas zu verkünden. Wir haben die Verhandlungen für 2016 noch nicht abgeschlossen.»

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