Force India-Deal mit Aston Martin: Keine Garantie
Nachdem Force India-Oberhaupt Dr. Vijay Mallya im Fahrerlager von Mexiko für Wirbel gesorgt hatte, weil er Verhandlungen mit Aston Martin bestätigte, dämpft der stellvertretende Teamchef Bob Fernley die Erwartungen.
Die Nachricht schlug im Fahrerlager von Mexiko ein wie eine Bombe: Force India verhandelt mit Johnnie Walker und Aston Martin über eine mögliche Kooperation, die sowohl den Team-Namen als auch den Auftritt der Mannschaft verändern soll. Force India-Besitzer Dr. Vijay Mallya bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters denn auch: "Ja, wir führen Gespräche mit Aston Martin und das ist für beide Seiten sehr aufregend."
Der Kingfisher-Mogul dämpfte gleichzeitig die Vorfreude: "Wir müssen aber erst noch einen Prozess durchlaufen, bevor wir uns auf ein Konzept einigen können, noch wurden keine Entwürfe ausgetauscht." Und er verrät: "Das ist eine Diskussion, die zwischen drei Parteien läuft, da auch Diageo mit der Whiskey-Marke Johnnie Walker daran beteiligt ist."
Auch Mallyas Stellvertreter Bob Fernley betont, dass sich die Verhandlungen noch in einem frühen Stadium befinden und es keine Garantie für einen erfolgreichen Ausgang gibt. Im Gespräch mit den Kollegen von F1i.com erklärt er: "Man muss zwei Dinge berücksichtigen: Die Verhandlungen sind Sache der Teilhaber und ich glaube, die Diskussion mit Vijay läuft noch. Und: Wir sind noch ein ganzes Stück weit von einem Abschluss entfernt."
Fernley wertet schon die Gespräche für einen Erfolg: "Man muss es dem Team hoch anrechnen, dass es eine derart attraktive Marke wie Aston Martin anzieht – auch wenn es letztlich bei den Verhandlungsgesprächen bleiben sollte."
Der stellvertretende Teamchef des kleinen Rennstalls aus Silverstone freut sich, dass die Reorganisation der Aerodynamik-Abteilung schon im vergangenen Winter abgeschlossen werden konnte: "Es ist wunderbar, denn wir haben das Ganze hinter uns. Rückblickend war die Reorganisation der richtige Schritt, denn so können wir einen schnellen Wechsel bei der Entwicklung der Autos garantieren. Es wäre ein Albtraum, hätten wir die Reorganisation erst in diesem Winter durchlaufen müssen."
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