Force India: Alfonso Celis Jr. muss sich beweisen

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Alfonso Celis Jr. muss sich sein Formel-1-Cockpit verdienen

Alfonso Celis Jr. muss sich sein Formel-1-Cockpit verdienen

Force India-Geschäftsleiter Otmar Szafnauer stellt klar, dass die Verpflichtung von Alfonso Celis Jr. als Entwicklungsfahrer nicht zwangsläufig zu einem Formel-1-Cockpit führt. Der Mexikaner muss sich erst beweisen.

Für Alfonso Celis Jr. ging vergangenen Monat ein Traum in Erfüllung: Der erst 19-jährige Mexikaner bekam die Rolle des Force India-Entwicklungsfahrers und durfte am 1. Dezember auch gleich beim Reifentest, der nach dem Saisonabschluss in Abu Dhabi durchgeführt wurde, ausrücken.

Celis drehte auf dem Yas Marina-Rundkurs 65 Runden und staunte hinterher: «Unfassbar, wie viel Haftung das Auto aufbaut und wie die Bremsen beissen!» In der Zeitenliste reihte sich der Newcomer aus Mexiko-Stadt auf den 13. Platz ein – allerdings hatten nur 15 Piloten am Test teilgenommen. Langsamer als Celis Jr. waren nur die beiden Manor-Junioren Rio Haryanto und Jordan King.

Die nächsten Formel-1-Einsätze für Celis stehen auch schon fest: Gleich sieben Mal soll der Junior 2016 an einem Freitagstraining teilnehmen – und dabei den GP-Alltag kennenlernen. Dennoch muss er sich sein Formel-1-Cockpit verdienen, wie Force India-Geschäftsführer Otmar Szafnauer gegenüber gpupdate.net betont.

Der 51-jährige Rumäne erklärt: «Wir werden unser Bestes für Alfonso geben, aber er muss sich da draussen auch beweisen und sein Cockpit verdienen. Da läuft nichts automatisch ab.»

Und Szafnauer betont: «Wir werden nur Fahrer ins Auto stecken, von denen wir glauben, dass sie besser als unsere aktuellen Fahrer sind. Es macht auch keinen Sinn, die Fahrerpaarung zu ändern, wenn jemand dazu nicht in der Lage ist. Wir wollen auf der Strecke das bestmögliche Ergebnis erzielen und konzentrieren uns ganz darauf.»

Er räumt aber auch ein, dass es schwierig wird, sich für 2017 zu empfehlen, da mit Nico Hülkenberg und Sergio Pérez bereits zwei starke Fahrer in den Force India-Rennern sitzen: «Es ist sicher für jeden eine grosse Herausforderung, aber wir werden ihm die besten Chancen einräumen.»

Der Geschäftsführer des kleinen Privatrennstalls aus Silverstone verspricht auch: «Sollte er sich stark weiterentwickeln, werden wir ihn ins Auto setzen. Und wenn wir ihn nicht nehmen, dann ist er vielleicht stark genug, um bei einem anderen Team unterzukommen. So war es auch mit Jules Bianchi, der als Entwicklungsfahrer für Force India begann und zu Marussia wechselte. Es gibt also Entwicklungs- und Aufstiegsmöglichkeiten, und zwar nicht nur bei uns, sondern auch bei anderen Teams.»

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