Sebastian Vettel: «Ferrari war besser als erwartet»

Von Mathias Brunner
Formel 1
Kimi Räikkönen, Vettel-Renningenieur Riccardo Adami und Sebastian Vettel in Singapur

Kimi Räikkönen, Vettel-Renningenieur Riccardo Adami und Sebastian Vettel in Singapur

​Bevor sich Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen ein paar Festtage im Kreise ihrer Liebsten gönnen, werfen sie einen Blick in den Rückspiegel und auch auf die kommende Saison.

Die Festtage stehen vor der Tür und kurz darauf Sylvester, das ist traditionell die Zeit, um ein wenig durchzuatmen, um einen Blick zurück zu werfen, aber auch Gelegenheit, sich etwas für das kommende Jahr vorzunehmen.

Für Ferrari-Star Sebastian Vettel ist das alles ganz einfach: «Wir wollen in der kommenden Saison gegen Mercedes konkurrenzfähig sein. Ich werde jetzt hier keine Firmengeheimnisse ausplaudern, aber Tatsache ist – wenn wir dieses Ziel erreichen wollen, dann müssen wir in allen Bereichen zulegen, Motor, Chassis, Aerodynamik, überall. Allerdings belegen die Ergebnisse von 2015, dass wir auf gutem Weg sind.»

Die grösste Überraschung für den vierfachen Formel-1-Champion «ist das Schlussergebnis von Ferrari 2015. Um ehrlich zu sein, hätte ich nicht mit so einer starken Saison von Ferrari gerechnet.»

Vettel war der einzige Fahrer, der die überlegenen Silberpfeile schlagen konnte – in Malaysia, in Ungarn, in Singapur. Wann immer die Autos von Lewis Hamilton und Nico Rosberg schwächelten, war der Heppenheimer zur Stelle und sagte «grazie».

Nun freut sich Vettel «auf ein paar Tage Ruhe. Die Pause ist recht kurz, schon im Januar testen wir Regenreifen für Pirelli. Es ist schön, jetzt Zeit mit Familie und Freunden zu verbringen und eine Weile keinen Reisekoffer sehen zu müssen.»

Vettels Stallgefährte Kimi Räikkönen meint: «Am meisten hat mich neben dem sportlichen Aufschwung die gute Atmosphäre im Team gefreut. Alle gehen zufriedener in die Festtage als vor einem Jahr.»

«Aber niemand macht sich etwas vor: Alle wissen, wo wir als Ferrari sein möchten – an der Spitze. Es wird nicht einfach, das zu schaffen. Nach einem guten Jahr sind die Erwartungen für 2016 gross. Wir selber wissen, was wir zu leisten imstande sind. Was wir nicht wissen, das ist, was die anderen auf Lager haben. Bis zu den ersten Wintertests ist es daher sinnlos, zu spekulieren.»

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